SC Freiburg patzt im Europa-League-Hinspiel gegen Genk mit 0:1
SC Freiburg erleidet knappe Niederlage im Europa-League-Hinspiel
Im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League musste der SC Freiburg eine schmale Niederlage hinnehmen. KRC Genk sicherte sich mit einem 1-0-Heimsieg einen Vorteil, sodass die Breisgauer im Rückspiel alles geben müssen. Trotz der Pleite bleibt Freiburg in dieser Saison in europäischen Wettbewerben auf eigenem Platz weiterhin ungeschlagen.
Der Start verlief für die Freiburger alles andere als ideal: Genk setzte die Gäste früh unter Druck. Fast wäre den Belgiern in der 8. Minute die Führung gelungen, doch Johan Manzambis Tor wurde wegen Abseits aberkannt. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich schließlich in der 24. Minute aus, als Zakaria El Ouahdi den einzigen Treffer des Spiels erzielte.
Die defensiven Probleme Freiburgs hielten an – Kapitän Christian Günter unterlief ein kostspieliger Fehler. Genk hätte in der 27. Minute sogar nachlegen können, verpasste jedoch die Chance. Nach der Pause zeigte sich die Mannschaft von Trainer Christian Streich zwar verbessert, doch im Angriff fehlte es weiterhin an Präzision.
Trotz des Rückschlags betonte Günter später erneut den Willen des Teams, in den kommenden Partien die beste Leistung abzurufen.
Die Niederlage bedeutet für Freiburg, dass im Rückspiel eine starke Leistung nötig sein wird, um weiterzukommen. Die Heimstatistik in Europa bleibt zwar makellos, doch müssen die defensiven Schwächen und die mangelnde Torgefährlichkeit behoben werden. Die jüngsten europäischen Erfolge des Clubs haben bereits das Selbstvertrauen gestärkt – mit positiven Auswirkungen auf die Liga-Leistungen in den folgenden Spielzeiten.