Siemens Mobility baut Standort in Braunschweig für Schienenverkehrstechnik massiv aus
Jessika FröhlichSiemens Mobility baut Standort in Braunschweig für Schienenverkehrstechnik massiv aus
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zur Erweiterung des Standorts für Schienenverkehrstechnik und Automatisierung
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Unternehmensstandort für Schienenverkehrs-Signal- und Automatisierungstechnik auszubauen. Das Projekt zielt darauf ab, die Produktion zu modernisieren und Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete die Vereinbarung als ein „klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Braunschweig“.
Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche Kapazitäten, und die Anlagen werden für die digitalisierte Fertigung auf den neuesten Stand gebracht. Im Rahmen der Entwicklung ist der Bau einer hochmodernen Produktionshalle geplant.
Das vorgesehene 20.000 Quadratmeter große Grundstück befindet sich teilweise im Besitz von Siemens und der Stadt. Um das Vorhaben voranzubringen, sind ein Grundstückstausch sowie der Erwerb weiterer Flächen notwendig. Eine Arbeitsgruppe wird die Details des Austauschs finalisieren. Zudem wird sich Siemens an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen.
Marc Ludwig, CEO des Bereichs Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, betonte, dass die Modernisierung dazu beitrage, die weltweit steigende Nachfrage nach digitalen Schienenverkehrslösungen zu bedienen. Mit den Investitionen strebt das Unternehmen außerdem an, seine führende Position in der Bahntechnologie weiter auszubauen.
Das Projekt soll nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern auch die Kaufkraft in Braunschweig und der umliegenden Region stärken. Gleichzeitig werden die Produktionsstandards an die aktuellen Branchenanforderungen angepasst. Die Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt für die langfristige Entwicklung des Standorts.
