"SNL U.K." startet mit politischer Satire: Farage als Premierminister im Jahr 1946
Gönül Jacobi Jäckel"SNL U.K." startet mit politischer Satire: Farage als Premierminister im Jahr 1946
Die erste Folge von Saturday Night Live U.K. begann mit einem politischen Sketch, der im Jahr 1946 spielte. Peter Serafinowicz mimte darin Nigel Farage, der als britischer Premierminister in einer satirischen Abrechnung mit der aktuellen Politik auftrat. Die Szene spielte sich in der Londoner Residenz des Regierungschefs ab und verband historische mit modernen politischen Figuren – alles für den komischen Effekt.
Der Sketch startete mit Farages Figur, die sich in einer Ansprache an die Nation darüber lustig machte, die Bevölkerung Londons sei „endlich“ auf einstellige Zahlen gesunken. Zudem erwähnte er Verhandlungen über eine Waffenruhe in der Straße von Hormus mit „König Trump“. An seiner Seite spielte Ayoade Bamgboye Kemi Badenoch als seine Stellvertreterin, während Al Nash die Rolle von Winston Churchill übernahm.
Ein überraschender Handlungsdreher mit einer Zeitmaschine brachte Keir Starmer und Angela Rayner – dargestellt von Celeste Dring – aus der Vergangenheit ins Spiel. Das Duo wollte Starmer die Folgen zeigen, falls er nicht zurücktreten würde – ein Seitenhieb auf Rayners realen Rücktritt 2023 wegen unbezahlter Steuern für ein Zweitwohnsitz.
Abgeschlossen wurde der Sketch mit dem traditionellen Eröffnungssatz der Show: „Live aus London – es ist Saturday Night!“ – vorgetragen vom Ensemble, um die Folge zu eröffnen.
Der satirische Sketch vermischte historische und zeitgenössische Politik, mit Serafinowicz’ Farage-Parodie im Mittelpunkt. Die Premiere der Episode setzte den Ton für SNL U.K. – eine Mischung aus Comedy und aktuellen Ereignissen. Der Zeitmaschinen-Gag und Churchills Auftritt unterstrichen den spielerischen Umgang der Show mit politischem Humor.






