Solaris startet Führungswechsel nach 140-Millionen-Investition und neuem Mehrheitseigner
Claudio WiekSolaris startet Führungswechsel nach 140-Millionen-Investition und neuem Mehrheitseigner
Solaris, Europas führende Embedded-Finance-Plattform, kündigt weitreichende Veränderungen in der Unternehmensführung an. Zwei Schlüsselmanager verlassen das Unternehmen, ihre Positionen werden mit neuen Führungskräften besetzt. Die Umstrukturierung folgt auf eine Finanzierungsrunde in Höhe von 140 Millionen Euro zu Beginn dieses Jahres.
Carsten Höltkemeyer schied zum Jahresende 2025 als CEO von Solaris aus. Seine Nachfolge tritt Steffen Jentsch an, der zuvor als CIO und CPO bei der flatexDEGIRO AG und der flatexDEGIRO Bank AG tätig war. Mit seiner Expertise in Technologie und Produktentwicklung soll er Solaris in die nächste Wachstumsphase führen.
Auch Ansgar Finken verließ das Unternehmen – er gab seine Positionen als Chief Risk Officer (CRO) sowie als Leiter der Bereiche Finanzen und Technologie auf. Neuer CRO wird Matthias Heinrich, der diese Funktion zuvor bei der flatexDEGIRO Bank AG innehatte. Beide Neuberufenen bringen umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Finanzregulierung und Compliance mit.
Die personellen Wechsel erfolgen nach dem Einstieg des japanischen SBI-Konzerns als Mehrheitseigner im Februar 2025 im Rahmen einer Series-G-Finanzierungsrunde über 140 Millionen Euro. Das Unternehmen will nun seine strategische Ausrichtung überarbeiten und setzt dabei auf skalierbares, regelkonformes Wachstum in Europa. Weitere Verstärkungen im Managementteam sollen in Kürze folgen.
In den kommenden Monaten wird die neue Führungsebene die aktualisierte Unternehmensstrategie finalisieren. Mit Fokus auf Expansion und regulatorische Anforderungen strebt Solaris eine Festigung seiner Marktposition im europäischen Embedded-Finance-Sektor an. Die jüngste Kapitalerhöhung und der Führungswechsel markieren eine Phase des Wandels für das Unternehmen.






