Telekom führt "Stille Stunde" für barrierefreie Beratung in Filialen ein
Gönül Jacobi JäckelTelekom führt "Stille Stunde" für barrierefreie Beratung in Filialen ein
Die Telekom hat eine neue Initiative namens „Stille Stunde“ gestartet, um die Barrierefreiheit in ihren Filialen zu verbessern. Der Service bietet Beratungstermine mit geringen Reizen für Kund:innen an, die eine ruhigere Umgebung bevorzugen oder benötigen. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Fokus auf Inklusion und kundenorientierte Unterstützung.
Während der „Stillen Stunde“ werden Lärmpegel reduziert und das Licht gedimmt, um eine entspanntere Atmosphäre zu schaffen. Die Termine finden zu festen Zeiten statt, müssen jedoch im Voraus gebucht werden. Dennoch können Kund:innen weiterhin ohne Voranmeldung kommen – eine Flexibilität, die besonders denen entgegenkommt, denen Planung schwerfällt.
In diesen Zeitfenstern werden akustische und visuelle Ablenkungen auf ein Minimum beschränkt. So ermöglichen die „Stille Stunden“ konzentrierte Einzelberatungen, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Initiative ist derzeit in ausgewählten Filialen verfügbar, zunächst in Berlin, Köln und München.
Die Telekom betont, dass die „Stille Stunde“ nicht in Verbindung mit dem Verein „Gemeinsam Zusammen e.V.“ steht, der ähnliche Maßnahmen im Einzelhandel fördert. Vielmehr handelt es sich um eine eigenständige Maßnahme des Unternehmens, um seine Dienstleistungen für ein breiteres Kundenspektrum zugänglicher zu machen.
Mit der Einführung der „Stillen Stunde“ erweitert die Telekom ihr Angebot für Kund:innen mit sensorischen Empfindlichkeiten oder einer Vorliebe für ruhigere Räume. Der Service ist nun in Großstädten verfügbar – mit festen Buchungszeiten und offenem Zugang für spontane Besuche. Dieser Schritt reiht sich in die allgemeinen Bestrebungen ein, die Inklusion im Einzelhandel zu stärken.






