VfB Stuttgart trifft im Europa-League-Achtelfinale auf den FC Porto
Jessika FröhlichHoeneß erwartet Champions-League-Niveau gegen Porto - VfB Stuttgart trifft im Europa-League-Achtelfinale auf den FC Porto
VfB Stuttgart trifft im Achtelfinale der UEFA Europa League auf den FC Porto. Für die Stuttgarter ist dies das erste europäische K.-o.-Spiel seit 13 Jahren. Die Mannschaft aus Baden-Württemberg setzte sich zuvor in den Play-offs gegen Celtic Glasgow durch, während Porto nach einer Niederlage im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal aus der Champions League in die Europa League abrutschte.
Der FC Porto war erst nach einem knappen Duell mit Arsenal in die Europa League gewechselt. Beide Teams trennten sich über zwei Spiele mit einem Gesamtstand von 1:1, doch im März 2024 unterlag Porto im Elfmeterschießen. Damit endete für die Portugiesen die Teilnahme am höchsten europäischen Wettbewerb – und der Weg in die K.-o.-Phase der Europa League war vorgezeichnet.
Stuttgarts letztes europäisches K.-o.-Spiel datiert aus dem Jahr 2011, als man auf Lazio Rom traf. Nun, mehr als ein Jahrzehnt später, steht mit Porto ein schwerer Gegner bevor, der für defensive Stabilität und Effizienz bekannt ist.
Trainer Sebastian Hoeneß hat wiederholt die Herausforderung betont, die vor seinem Team liegt. Er bezeichnete Porto als ein "außergewöhnlich starkes" Team, das durchgehend auf Champions-League-Niveau mithalten könne. Hoeneß warnte seine Spieler, dass nur eine "Spitzenleistung" den Einzug in die nächste Runde sichern werde. Der deutsche Coach hob hervor, wie "extrem hart" der portugiesische Klub zu knacken sei – besonders wegen seiner bekannten Widerstandsfähigkeit.
Das Hinspiel wird zeigen, ob Stuttgart die gut organisierte Abwehr Portos überwinden kann. Ein Sieg wäre der erste K.-o.-Erfolg in einem europäischen Wettbewerb seit 2011. Porto hingegen wird versuchen, seinen Lauf zu verlängern, nachdem man knapp die Champions-League-Viertelfinals verpasst hat.