15 May 2026, 12:50

Wie neue Arbeitskleidung und ASR A5.1 vor Hitzestress schützen sollen

Mann in einem Tarnmuster-Schutzoverall und Maske vor einem weißen Hintergrund.

Wie neue Arbeitskleidung und ASR A5.1 vor Hitzestress schützen sollen

Neue Vorschriften und Innovationen verändern, wie Arbeitskleidung Beschäftigte vor Hitzestress schützt

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Die ASR A5.1-Richtlinien berücksichtigen nun Außentemperaturen, Luftfeuchtigkeit, Wind und die körperlichen Anforderungen der Tätigkeit. Gleichzeitig entwickeln Hersteller fortschrittliche Stoffe und Designs, um Arbeiter kühler und sicherer zu halten.

Die überarbeiteten ASR A5.1-Regeln setzen klarere Maßstäbe für den Umgang mit Hitze am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen Risiken nun anhand der Umgebungsbedingungen und der Art der Tätigkeit bewerten. Parallel dazu werden technische und organisatorische Lösungen eingeführt, um die Hitzebelastung zu verringern.

Zu den technischen Maßnahmen zählen Beschattungssysteme, verbesserte Belüftung und sogar wassergekühlte Systeme. Organisatorische Änderungen umfassen flexible Arbeitszeiten, längere Pausen und die Bereitstellung von Trinkwasser. Einige Tätigkeiten können zudem in kühlere Tageszeiten oder an schattigere Orte verlegt werden.

Auch die Arbeitskleidung selbst entwickelt sich weiter, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Leichtere Stoffe mit geringerer Wärmedurchgangswiderstandszahl (Rct) und höherer Wasserdampfdurchlässigkeit (MVTR) verbessern die Atmungsaktivität. Hochleistungsfasern bleiben robust, sind aber dünner und helfen so, die Körpertemperatur zu regulieren. Konstruktive Details wie Belüftungszonen, Netzeinsätze und luftstromoptimierte Schnitte fördern zusätzlich die Wärmeabgabe.

Fortschrittliche Materialien leisten ebenfalls einen Beitrag: 3D-Distanzgewebe schaffen winzige Luftpolster für bessere Belüftung, während hydrophile Beschichtungen Schweiß von der Haut wegleiten. Das Unternehmen Kübler testet sogar eine Beschichtung auf Zellulosebasis, die Sonnenlicht reflektiert und die Wärmeabgabe beschleunigt.

Der individuelle Schutz bleibt entscheidend. Arbeitnehmer sollten Sonnencreme, breitkrempige Hüte und UV-blockende Sonnenbrillen nutzen. Die richtige Kleidung in Kombination mit diesen Maßnahmen verringert das Risiko hitzebedingter Erkrankungen.

Da technische und organisatorische Möglichkeiten an ihre Grenzen stoßen, wird Arbeitskleidung zunehmend zum zentralen Baustein der Hitzestress-Prävention. Die neuen ASR A5.1-Vorgaben und Stoffinnovationen zielen darauf ab, sicherere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Arbeitgeber und Hersteller setzen nun auf intelligentere Materialien und Designs, um Beschäftigte bei hohen Temperaturen besser zu schützen.

Quelle