Wuppertal vor doppelter Führungslücke: Zwei Dezernenten verlassen die Stadt
Gönül Jacobi JäckelWuppertal vor doppelter Führungslücke: Zwei Dezernenten verlassen die Stadt
Wuppertal steht vor einem großen Führungswechsel: Zwei von sechs Dezernenten verlassen die Stadt
Wuppertal sieht sich mit einem erheblichen Umbruch in der Führungsetage konfrontiert, da zwei der sechs Dezernenten ihr Amt aufgeben. Die Stadt muss nun Ersatz für sowohl Finanzdezernent Thorsten Bunte als auch Stadtdirektor Matthias Nocke finden. Angesichts des anstehenden Sparhaushalts kommen die personellen Veränderungen zu einem kritischen Zeitpunkt für die Kommunalverwaltung.
Finanzdezernent Thorsten Bunte wird im April in seine Heimatstadt Dortmund zurückkehren. Sein neuer Posten beginnt noch vor der Haushaltsabstimmung in Wuppertal, die für Ende Mai geplant ist. Bürgermeisterin Miriam Scherff bestätigte, dass Bunte bis zur Verabschiedung des Haushalts in seiner aktuellen Position bleiben wird.
Unterdessen scheidet auch Matthias Nocke aus, der sowohl für die Stadtverwaltung als auch für Kulturangelegenheiten zuständig ist. Die beiden Abgänge hinterlassen in Wuppertal zwei zentrale Vakanzen, die in den kommenden Monaten besetzt werden müssen.
Für die Nachfolge Nockes ist bereits eine Findungskommission eingerichtet worden. Ein ähnliches Verfahren für Buntes Nachfolger soll zeitnah folgen, wobei der Stadtrat bereits im Juni einen neuen Finanzdezernenten wählen könnte. Die Suche nach geeigneten Kandidaten fällt in eine Phase, in der Wuppertal einen Sparhaushalt aufstellt, der auch Kürzungen im Personalbereich vorsieht.
Bürgermeisterin Scherff steht nun vor der Aufgabe, beide Spitzenpositionen neu zu besetzen. Die Stadt muss den Führungswechsel bewältigen und gleichzeitig die geplanten Finanzreformen vorantreiben.
Innerhalb weniger Monate verliert Wuppertal damit zwei erfahrene Dezernenten. Der Stadtrat strebt an, die Nachfolge bis zum Sommer zu regeln, um Kontinuität während der Haushaltsverhandlungen zu gewährleisten. Die Sparmaßnahmen und die personellen Wechsel werden die lokale Politik in naher Zukunft prägen.






