23 June 2026, 18:27

Zwei Drittel der Studiengänge öffnen sich 2026 für alle Bewerber:innen

Zugangsbeschränkungen an Universitäten nehmen weiter ab

Zwei Drittel der Studiengänge öffnen sich 2026 für alle Bewerber:innen

Mehr als zwei Drittel der Studiengänge an deutschen Hochschulen werden im Wintersemester 2026/27 alle Bewerberinnen und Bewerber zulassen. Diese Entwicklung spiegelt einen bundesweiten Trend wider, bei dem Zulassungsbeschränkungen zunehmend abgebaut werden. Studierende haben damit weniger Hürden auf dem Weg ins Studium.

Noch vor zehn Jahren erforderte fast die Hälfte aller Bachelorstudiengänge in Deutschland spezifische Zugangsvoraussetzungen. Heute gelten solche Beschränkungen nur noch für 31,6 Prozent der Programme – ein leichter Rückgang um 0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Sieben von zehn grundständigen Studiengängen nehmen mittlerweile Studierende unabhängig von ihren Schulnoten auf.

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Die Verfügbarkeit offener Studienplätze variiert jedoch je nach Region. Berlin und Baden-Württemberg verhängen nach wie vor die meisten Zulassungsbeschränkungen. Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz bieten dagegen die besten Chancen: Hier ist weniger als jedes fünfte Studienangebot mit Zugangsbeschränkungen belegt. Auch Hamburg verzeichnet einen deutlichen Wandel – innerhalb von nur zwei Jahren sank der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge von 62,4 auf 37,6 Prozent.

Der Rückgang der Zulassungshürden bedeutet, dass immer mehr Studierende ihren Wunschstudiengang aufnehmen können. Bis 2026/27 wird die Mehrheit der Programme für alle Bewerber offenstehen. Dieser Trend deutet auf eine wachsende Durchlässigkeit im deutschen Hochschulsystem hin.

Quelle