26 March 2026, 02:28

Antisemitische Schmierereien und NS-Symbole erschüttern Baden-Württemberg

Nahaufnahme einer Metalltafel an einer Wand mit eingravierten Text und Logo zum 10. Jahrestag der Holocaust.

Antisemitische Schmierereien und NS-Symbole erschüttern Baden-Württemberg

Antisemitische und politische Schmierereien in zwei Fällen in Baden-Württemberg

In dieser Woche sind in Baden-Württemberg bei zwei getrennten Vorfällen antisemitische und politische Graffiti aufgetaucht. Am Mittwochabend wurden in der Gerwigstraße in der Nähe eines Friedhofs NS-Symbole und antiisraelische Parolen entdeckt. Am darauffolgenden Morgen fand man weitere Schmierereien zum Nahostkonflikt an einem historischen Gebäude in Rastatt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, bisher jedoch keine Tatverdächtigen identifiziert.

Erster Vorfall in der Gerwigstraße Der erste Fall ereignete sich am Mittwoch, dem 7. Mai 2025, als Graffiti an der Fassade einer Reithalle nahe einem Friedhof in der Gerwigstraße bemerkt wurden. Zudem waren NS-Symbole auf einzelne Gräber gesprüht worden. Die Botschaften bezogen sich auf den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten und enthielten antiisraelische Inhalte.

Zweiter Vorfall in Rastatt Weniger als 24 Stunden später, am Donnerstagmorgen, dem 8. Mai, entdeckte man weitere politische Parolen, die die Fassade des Residenzschlosses in Rastatt verunstalteten. Unbekannte Täter werden für beide Vorfälle verantwortlich gemacht.

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Die Beamten des Polizeireviers Rastatt ermitteln nun in dem Fall. Zeugen werden aufgefordert, sich unter der Nummer 07222 761-0 mit Hinweisen zu melden. Für den Vorfall in der Gerwigstraße ist das Polizeipräsidium Offenburg unter 0781 - 211211 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.

Außerhalb Stuttgarts wurden in Baden-Württemberg bisher keine weiteren ähnlichen Graffiti-Fälle gemeldet. Die Behörden sehen derzeit keinen Zusammenhang mit einer größeren Serie von Vorfällen.

Die Ermittlungen dauern an, bisher konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden. Die Polizei wertet Beweismaterial aus und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich unter den genannten Kontaktdaten zu melden.

Quelle