06 May 2026, 05:36

Autotür reißt Radfahrerin in Bielefeld vom Sattel – Polizei warnt vor gefährlichem Verhalten

Professionelle Radrennfahrerin Katie Archibald trägt einen Helm, eine Schutzbrille, Handschuhe und Schuhe und fährt ein Fahrrad auf einer Straße neben einer Menschenmenge, mit einem Banner, einer Wand, Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund.

Autotür reißt Radfahrerin in Bielefeld vom Sattel – Polizei warnt vor gefährlichem Verhalten

Radfahrerin in Bielefeld durch plötzlich geöffnete Autotür zu Fall gebracht

Eine 28-jährige Radfahrerin ist auf der Mühlenstraße in Bielefeld von ihrem Fahrrad gestürzt, nachdem ein Autofahrer ohne Vorwarnung die Tür in ihren Weg geöffnet hatte. Der Vorfall ereignete sich am späten Abend kurz vor 23 Uhr, als der Fahrer den rückwärtigen Verkehr nicht beachtet hatte, bevor er sein Fahrzeug verließ. Die Polizei appelliert seitdem an Autofahrer, beim Öffnen der Türen besonders auf Radfahrer und Fußgänger zu achten.

Die Kollision passierte gegen 22:55 Uhr, als die Frau in Richtung Otto-Brenner-Straße radelte. Ein 55-jähriger Mann, der einen geparkten Volkswagen UP steuerte, öffnete die Tür, ohne sich umzusehen, und traf die Radfahrerin. Durch den Aufprall stürzte sie auf die Fahrbahn.

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Zum Zeitpunkt des Unfalls trug die Frau keinen Helm. Ein Zeuge vor Ort bestätigte ihre Schilderung und bestätigte, dass der Fahrer nicht auf herannahenden Verkehr geachtet hatte.

Die Behörden weisen auf die Gefahren solcher Vorfälle hin und betonen, dass sowohl Fahrer als auch Beifahrer beim Aussteigen besonders aufmerksam sein müssen. Auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) thematisiert das Problem in seiner aktuellen Kampagne „Kopf drehen, Radfahrer sehen!“, die das Bewusstsein für die Verletzlichkeit von Radfahrern im Straßenverkehr schärfen soll.

Die Polizei wiederholt ihren Aufruf an Autofahrer, vor dem Öffnen der Türen besonders vorsichtig zu sein. Der Vorfall unterstreicht die potenziellen Risiken, denen Radfahrer in städtischen Gebieten ausgesetzt sind. Die DVR-Kampagne setzt sich weiterhin für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ein – insbesondere zum Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer.

Quelle