25 March 2026, 02:22

Baden-Württemberg führt Schulstraßen und -zonen für mehr Sicherheit ein

Gelbes "Slow Down School Zone"-Schild auf der linken Seite einer Straße mit parkenden Fahrzeugen auf der rechten Seite, Bäumen, Gebäuden, Strommasten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Baden-Württemberg führt Schulstraßen und -zonen für mehr Sicherheit ein

Neue Verordnung aus dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg soll Schulwege für Kinder sicherer machen

Mit einer neuen Verordnung gibt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg Kommunen klare rechtliche Leitlinien an die Hand, um Schulstraßen und Schulzonen einzurichten. Die Maßnahmen sollen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sicherer und selbstständiger zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zur Schule zu kommen.

Die Initiative ist Teil des Landesprogramms MOVERS, das aktive und sichere Schulwege durch praktische Beratung und Materialien fördert.

Konkrete Regelungen für mehr Sicherheit Die Verordnung definiert, wie Städte und Gemeinden Schulstraßen und Schulzonen einführen können. Schulstraßen sehen vor, dass bestimmte Straßenabschnitte zu Bring- und Abholzeiten vorübergehend für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Schulzonen gehen noch einen Schritt weiter: Hier werden Fahrzeuge dauerhaft ausgeschlossen, um mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen.

Das rechtliche Rahmenwerk regelt wichtige Details wie Beschilderung, Kriterien für die Straßenauswahl und die Zusammenarbeit zwischen Behörden. Kommunen erhalten zudem Handlungsempfehlungen für eine effektive Umsetzung.

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MOVERS: Praxisnahe Unterstützung für Schulen und Eltern Das Programm MOVERS, das gemeinsam von den Ministerien für Verkehr, Inneres und Kultur entwickelt wurde, bietet Schulen und Eltern bereits jetzt konkrete Hilfe – etwa durch Beratungsangebote und Informationsmaterialien, die aktive Mobilität fördern. Ab dem Schuljahr 2025/2026 wird das Programm erweitert: Dann sollen unter anderem Schulstraßen und ein Fahrradführerschein für Kinder eingeführt werden.

Politische Rückendeckung für sichere Schulwege Obwohl keine genauen Zahlen vorliegen, wie viele Schulstraßen oder -zonen in Baden-Württemberg bereits existieren, ist die politische Unterstützung für die Maßnahmen groß. Im Mittelpunkt steht die Vision, dass Kinder sich sicher und gesund in ihrem Umfeld bewegen können.

Ziel: Einheitliches Vorgehen für mehr Kindersicherheit Langfristig soll ein abgestimmter, ressortübergreifender Ansatz entstehen. Schulen und Kommunen erhalten die notwendigen Instrumente, um Schulwege sicherer und kindgerechter zu gestalten.

Die Verordnung ebnet den Kommunen den Weg, die Sicherheit auf Schulwegen deutlich zu verbessern. Durch Schulstraßen und -zonen können Städte und Gemeinden Verkehrsrisiken verringern und aktive Mobilität fördern. Das ausgeweitete MOVERS-Programm wird diese Bemühungen auch im kommenden Schuljahr mit praktischen Hilfestellungen und Materialien begleiten.

Quelle