"Bares für Rares"-Schock: 400 Jahre alte Zinndose entpuppt sich als plumpe Fälschung
Gönül Jacobi Jäckel"Bares für Rares"-Schock: 400 Jahre alte Zinndose entpuppt sich als plumpe Fälschung
Eine seltene Zinndose, die angeblich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert stammte und bei Bares für Rares vorstellt wurde, entpuppte sich als geschickte Fälschung. Siegfried und sein Schwager Michael hatten gehofft, sie verkaufen zu können, um damit Siegfrieds goldene Hochzeit zu finanzieren. Doch Experte Detlev Kümmel entdeckte schnell Ungereimtheiten, die Zweifel an ihrem wahren Alter aufkommen ließen.
Die beiden Männer waren mit großen Erwartungen zur Sendung gekommen. Die Dose wirkte uralt, und Gegenstände, die über 400 Jahre alt sind, sind in der Show eine Seltenheit. Bei genauerer Untersuchung stieß Kümmel jedoch auf Details, die nicht zur angeblichen Epoche passten.
Sein Urteil war eindeutig: Die Dose war im 19. Jahrhundert gefertigt worden – mit der Absicht, Käufer über ihr tatsächliches Alter zu täuschen. Kümmel ging von betrügerischer Absicht bei ihrer Herstellung aus. Moderator Horst Lichter merkte später an, dass vermutlich auch frühere Besitzer auf dieselbe Täuschung hereingefallen seien.
Die Nachricht traf Siegfried und Michael sichtbar enttäuscht. Anders als in den meisten Folgen wurde kein Händler eingeladen, um über einen Preis zu verhandeln. Der Händlerraum blieb geschlossen, und es wurden keine Gebotskarten verteilt.
Die gefälschte Dose wird in der Sendung nicht verkauft werden. Kümmels Untersuchungen bestätigten, dass es sich um eine vorsätzliche Fälschung und kein echtes Antiquität handelte. Für Siegfried und Michael bedeutet die Entdeckung, dass sie ihre Pläne für die Jubiläumsfeier nun überdenken müssen.






