Bundespolizei schlägt gegen mutmaßliche Zuhälterinnen mit Großrazzia zu
Ayten KarzBundespolizei schlägt gegen mutmaßliche Zuhälterinnen mit Großrazzia zu
Bundespolizei führt Großrazzia gegen mutmaßliche Zuhälterei in drei Städten durch
Die Bundespolizei hat am Mittwoch, dem 18. Dezember 2024, eine großangelegte Aktion gegen den Verdacht der Förderung von Prostitution in drei deutschen Städten durchgeführt. Bei den Durchsuchungen wurden zwei Frauen festgenommen. An der Operation beteiligten sich 70 Beamte; zudem beschlagnahmten die Ermittler Bargeld in Höhe von 29.000 Euro.
Die Ermittlungen hatten im Februar 2024 unter der Leitung des Bundespolizeiinspektionats zur Bekämpfung der Kriminalität (BPOLI KB Stuttgart) begonnen. Im Fokus standen drei chinesische Staatsbürgerinnen, denen vorgeworfen wird, Prostitutionsaktivitäten organisiert zu haben. Am frühen Mittwochmorgen durchsuchten Einsatzkräfte drei Wohnungen sowie zwei weitere Räumlichkeiten, die mutmaßlich als getarnte Prostitutionsstätten dienten.
Die Aktion fand zeitgleich in Karlsruhe, Mannheim und Rüsselsheim am Main statt. Gegen zwei der Verdächtigen – zwei chinesische Frauen im Alter von 49 und 55 Jahren – wurden Haftbefehle vollstreckt. Beide Festgenommene wurden in Gewahrsam genommen und später dem Ermittlungsrichter am Landgericht Heidelberg vorgeführt. Seither sitzen sie in Untersuchungshaft.
Bei den Durchsuchungen sicherten die Beamten 29.000 Euro in bar. Die Bundespolizei gab keine weiteren Details zu den laufenden Ermittlungen oder möglichen Anklagepunkten über die initialen Festnahmen hinaus bekannt.
Die beiden inhaftierten Frauen bleiben vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Bislang liegen keine weiteren offiziellen Informationen zum Stand des Verfahrens vor. Die Razzia stellt einen bedeutenden Schritt in den seit Langem laufenden Ermittlungen gegen mutmaßliche Netzwerke zur Förderung von Prostitution dar.






