04 May 2026, 18:32

Dobrindts harte Linie halbiert Asylanträge in nur zwei Jahren

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem Gebäude mit Fenstern, umgeben von Gras, einem Metallzaun, Pflanzen, Bäumen und Fahnenmasten unter einem bewölkten Himmel.

Dobrindts harte Linie halbiert Asylanträge in nur zwei Jahren

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt setzt sich seit seinem Amtsantritt für strengere Grenzkontrollen ein. Seine Politik hat zu einem deutlichen Rückgang der Asylanträge geführt – von 350.000 im Jahr 2023 auf 170.000 im vergangenen Jahr. Dobrindt bezeichnet diese Maßnahmen als zentral für die „Wende in der Migrationspolitik“ Deutschlands.

Schon am ersten Tag im Amt kündigte Dobrindt verschärfte Sicherheitsvorkehrungen an den Grenzen an. Seitdem hat die Bundespolizei bis April 2026 etwa 1.340 Asylsuchende an den Einreiseübergängen abgewiesen. Die monatlichen Ablehnungen bewegen sich konsequent zwischen 2.000 und 3.000 Fällen.

Der Minister ließ zudem rund 8.000 Haftbefehle an der Grenze vollstrecken. Seine Haltung entspricht damit einem langjährigen Wahlkampfversprechen von CDU und CSU, die Grenzkontrollen zu stärken. Dobrindt betont weiterhin, dass inner europäische Grenzüberprüfungen notwendig seien, um Migration wirksam zu steuern.

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Den Rückgang der Asylzahlen führt er direkt auf seine Politik zurück. Trotz Kritik bleibt sein Kurs unverändert – unter seiner Führung gab es keine nennenswerten Schwankungen bei den Ablehnungsquoten. Dobrindts Maßnahmen haben die Asylanträge in nur zwei Jahren fast halbiert. Nun steht die Regierung vor der Entscheidung, ob sie an dieser Grenzpolitik festhält oder sie anpasst. Vorerst bleibt das aktuelle System unverändert, mit stabilen Ablehnungszahlen von Monat zu Monat.

Quelle