Frau am Flughafen Stuttgart zahlt 2.500 Euro für 9.500 unversteuerte Zigaretten
Claudio WiekFrau am Flughafen Stuttgart zahlt 2.500 Euro für 9.500 unversteuerte Zigaretten
Eine Reisende am Flughafen Stuttgart erlebte eine teure Überraschung, nachdem Zollbeamte in ihrem Gepäck fast 10.000 unversteuerte Zigaretten entdeckt hatten. Die Frau war davon ausgegangen, tabaksteuerfreie Waren in unbegrenzter Menge ohne Konsequenzen in die EU einführen zu dürfen.
Der Vorfall ereignete sich, als Beamte den Koffer der Reisenden kontrollierten und dabei 48 Packungen mit insgesamt über 9.500 Zigaretten fanden. Zwar waren 200 Stück als persönlicher Freibetrag steuerfrei, doch für die verbleibenden 9.300 Zigaretten wurde eine Nachzahlung in Höhe von 1.713,80 Euro fällig.
Zudem leitete der Zoll ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen die Frau ein. Als Sicherheit für die zu erwartende Strafe wurden zusätzlich 800 Euro einbehalten.
Thomas Seemann, Sprecher des Hauptzollamts Stuttgart, riet Reisenden später, sich vor dem Flug auf der offiziellen Website zoll.de über die Einfuhrbestimmungen zu informieren. Der Fall zeigt, wie riskant es ist, die Freigrenzen für zollfreie Waren falsch einzuschätzen.
Die Reisende muss nun mit einer Strafe sowie nachträglichen Abgaben rechnen. Wie viele ähnliche Fälle es 2023 an deutschen Flughäfen gab, haben die Zollbehörden nicht bekannt gegeben. Der Vorfall unterstreicht die strengen EU-Vorschriften zur Tabakeinfuhr.






