Freiburg erhält Millionen für Rad- und Fußverkehrsprojekte bis 2030
Gönül Jacobi JäckelFreiburg erhält Millionen für Rad- und Fußverkehrsprojekte bis 2030
Freiburg erhält Millionenförderung für Rad- und Fußverkehr im Rahmen eines neuen Landesprogramms
Freiburg wird im Zuge eines neuen Landesprogramms erhebliche Mittel für die Verbesserung der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur erhalten. Wie am Montag, dem 4. Mai 2026, bekannt gegeben wurde, sollen allein in der Stadt rund 20 Projekte gefördert werden. Die Initiative ist Teil des Vorhabens, die VerkehrsWende im Rahmen des Klimamobilitätsplans voranzutreiben.
Das Land Baden-Württemberg stellt bis 2030 über eine Milliarde Euro für den Ausbau von Rad- und Fußwegen bereit. Rund 1.000 Maßnahmen sind in der gesamten Region geplant, wobei Freiburg als Pilotkommune fungiert. Dieser Status ermöglicht der Stadt zusätzliche Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Verkehrsziele.
Schwerpunkte der Förderung liegen auf stark frequentierten Strecken wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße. Die Mittel fließen zudem in sichere, durchgängige Verbindungen für Radfahrer und Fußgänger, darunter barrierefreie Querungen. Geplant sind auch bessere Anbindungen an den ÖPNV sowie Verbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen.
Zu den Projekten zählt unter anderem der Ausbau der Schnellradroute FR2. Ziel ist es, den Bewohnern und Pendlern attraktivere, besser zugängliche Verkehrsoptionen zu bieten.
Die neuen Fördergelder ermöglichen Freiburg den Bau sicherer Radspuren, fußgängerfreundlicher Überquerungen und einer stärker vernetzten Verkehrsinfrastruktur. Mit Investitionen von über einer Milliarde Euro bis 2030 zielt das Programm auf nachhaltige Verbesserungen der Mobilität in der Stadt ab. Die ersten Baumaßnahmen sollen entlang der Hauptverkehrsadern und regionalen Verbindungen umgesetzt werden.






