07 May 2026, 22:21

Freiburger Stiftungsverwaltung vereinheitlicht Löhne durch neuen Tarifvertrag mit ver.di

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter vor einem Berg- und Baumhintergrund mit der Aufschrift "Was unser freier Handel bedeutet - Britischer Granit Arbeiter - Die Fair Wages Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Freiburger Stiftungsverwaltung vereinheitlicht Löhne durch neuen Tarifvertrag mit ver.di

Freiburger Stiftungsverwaltung schließt neuen Tarifvertrag mit ver.di ab

Die Freiburger Stiftungsverwaltung hat mit der Gewerkschaft ver.di eine neue Tarifvereinbarung ausgehandelt. Der am 7. Mai 2026 unterzeichnete Vertrag führt alle 600 Beschäftigten in ein einheitliches Entgeltssystem über. Damit sollen fairere und transparenterer Arbeitsbedingungen in der gesamten Organisation geschaffen werden.

Bisher galten in der Freiburger Stiftungsverwaltung, einem der wichtigsten sozialen Dienstleister der Stadt, unterschiedliche Entgeltsysteme: Rund 500 Mitarbeiter:innen waren nach hauseigenen Regelungen beschäftigt, während 100 Angestellte nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt wurden. Mit der neuen Vereinbarung werden nun alle Beschäftigten in das TVöD-System überführt.

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Zudem plant die Stiftung, dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (KAV BW) wieder als Vollmitglied beizutreten. Dieser Schritt soll die Attraktivität der Arbeitsplätze steigern, indem sie an branchenweite Standards angeglichen werden. Der Übergang garantiert den Beschäftigten keine finanziellen Einbußen und sorgt gleichzeitig für mehr Einheitlichkeit bei Löhnen und Arbeitsbedingungen.

Die Änderungen treten am 1. April 2027 in Kraft und markieren den Wechsel zu einer einheitlichen Entgeltstruktur. Die Vereinbarung unterstreicht die Bemühungen, faire und klare Beschäftigungsbedingungen in der gesamten Einrichtung zu stärken.

Der neue Tarifvertrag wird ab kommendem Jahr rund 600 Mitarbeiter:innen umfassen. Durch die Übernahme des TVöD-Rahmens und die Rückkehr in den regionalen Arbeitgeberverband strebt die Organisation eine höhere Arbeitsplatzsicherheit an. Gleichzeitig sollen für alle Beschäftigten klarere und gerechtere Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Quelle