22 March 2026, 10:24

Großes Polizeiaufgebot in Karlsruhe bei gegenläufigen Kundgebungen der Reichsbürger-Bewegung

Polizeibeamte in Uniform vor einer Menge von Helmträgern während einer Demonstration in Berlin, mit Fahrzeugen, Gebäuden und einer Kamera im Hintergrund.

Großes Polizeiaufgebot in Karlsruhe bei gegenläufigen Kundgebungen der Reichsbürger-Bewegung

Karlsruhe erlebte am Samstag, dem 26. Juli 2025, ein starkes Polizeiaufgebot, als sich Hunderte zu gegenläufigen Kundgebungen versammelten. Rund 350 Menschen nahmen an einer Veranstaltung unter dem Motto "Das sechste große Treffen der Bundesländer, Heimat und Weltfrieden" teil, während gleichzeitig Gegenproteste stattfanden. Die Behörden sorgten dafür, dass die Lage trotz der angespannten Stimmung zwischen den beiden Lagern friedlich blieb.

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Im Mittelpunkt der Ereignisse stand der Schlossplatz, wo gegen 16:15 Uhr eine Kundgebung der Reichsbürger-Bewegung begann. Ursprünglich als Demonstrationszug geplant, wurde die Route wegen schlechten Wetters und eines verspäteten Starts verkürzt. Die Organisatoren hatten die Versammlung unter dem Leitspruch "Gemeinsam für Heimat und Weltfrieden" beworben.

Die Polizei richtete Absperrungen ein, um die Gruppen voneinander zu trennen. Neun Gegenkundgebungen mit insgesamt etwa 300 Teilnehmenden positionierten sich auf dem Schlossplatz und entlang der geplanten Marschroute. Beamte griffen mehrfach ein, als der Lärmpegel die zulässigen Grenzen überschritt.

Gegen 18:00 Uhr endeten sowohl die Kundgebung als auch die Gegenproteste ohne Zwischenfälle. Im Gegensatz zu anderen deutschen Städten war Karlsruhe an diesem Tag der einzige Ort, an dem derart groß angelegte, mit der Reichsbürger-Szene verbundene Veranstaltungen stattfanden.

Die Demonstrationen verliefen ohne Störungen und ermöglichten allen Beteiligten, ihr Recht auf friedliche Versammlung wahrzunehmen. Die Polizei sicherte während der gesamten Dauer die Ordnung und hielt die beiden gegnerischen Gruppen getrennt. Nach Auflösung der Kundgebungen wurden keine weiteren Vorfälle gemeldet.

Quelle