09 May 2026, 08:23

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz am Samstag

Zwei Feuerwehrleute in Schutzausrütstüßen spritzen Wasser auf eine rauchgefüllte Wand, mit einer Platte und verschiedenen Gegenständen in der Nähe.

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz am Samstag

Großangelegte Notfallübung am Samstag im Rheingau-Taunus-Kreis

Am Samstag findet im Rheingau-Taunus-Kreis eine großangelegte Notfallübung statt, bei der die Einsatzbereitschaft lokaler Katastrophenschutzteams in einer Großschadenslage getestet wird. Anwohner in den betroffenen Gebieten wurden darauf hingewiesen, mit vermehrtem Aufkommen von Einsatzfahrzeugen und Rettungskräften zu rechnen.

Die Übung simuliert einen schweren Verkehrsunfall mit Austritt gefährlicher Stoffe und mehreren Verletzten. Rund 350 Einsatzkräfte – darunter Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und weitere Spezialisten – werden daran teilnehmen. Um das Szenario realistischer zu gestalten, kommt farbiger Rauch zum Einsatz.

Der sichtbarste Teil der Übung findet zwischen 9:00 Uhr und etwa 12:30 Uhr statt und konzentriert sich auf die Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt in Bad Schwalbach. Obwohl öffentliche Straßen durchgehend befahrbar bleiben, bittet die Einsatzleitung Autofahrer, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets zu meiden.

Einsatzfahrzeuge werden häufig zwischen dem Industriegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel pendeln. Zudem ist mit vermehrtem Verkehrsaufkommen auf der Strecke zur Kreisverwaltung in Bad Schwalbach zu rechnen. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzdienste unter Druck zu prüfen und die operative Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

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Die Übung dient der Bewertung der Fähigkeit des Kreises, großflächige Notfälle zu bewältigen. Anwohner sollten sich auf vorübergehende Beeinträchtigungen einstellen, darunter Rauchentwicklung und starken Einsatzverkehr. Die Behörden bestätigten, dass alle Straßen zwar befahrbar bleiben, es jedoch zu Verzögerungen kommen kann.

Quelle