26 April 2026, 22:24

Guadalajara-Filmfestival krönt Red Hangar und Querida Fátima als große Gewinner

Plakat für ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko mit Text und Bildern.

Guadalajara-Filmfestival krönt Red Hangar und Querida Fátima als große Gewinner

Das 41. Filmfestival von Guadalajara geht mit herausragenden Preisträgern zu Ende

Das 41. Filmfestival von Guadalajara ist mit beeindruckenden Gewinnern in mehreren Kategorien zu Ende gegangen. Die argentinisch-spanische Koproduktion Red Hangar räumte im iberoamerikanischen Wettbewerb ab, während Querida Fátima die Sektion Premio Mezcal dominierte. Hochkarätige Ehrungen und bedeutende Branchenauszeichnungen prägten die diesjährige Veranstaltung.

Juan Pablo Sallatos Red Hangar gewann sämtliche Preise im iberoamerikanischen Wettbewerb. Der Hauptdarsteller des Films, Nicolás Zárate, teilte sich den Preis für die beste schauspielerische Leistung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors (The Condor Daughter) ausgezeichnet wurde. Unterdessen sicherte sich Querida Fátima drei zentrale Auszeichnungen: Bester Film, Beste Regie und den Publikumspreis. Der Dokumentarfilm porträtiert Lorena Gutiérrez, die Mutter von Fátima, die sich in einer direkten Ansprache an die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum um Gerechtigkeit im Fall ihrer Tochter bemüht.

In anderen Bereichen sammelte Poor Daniel, eine argentinisch-spanische Zusammenarbeit, fünf Auszeichnungen im Rahmen von Guadalajara Construye. Der kolumbianisch-französische Film Name und Nachname (Name and Surname) erhielt den höchsten Preis des Festivals – 350.000 US-Dollar von BDC Prods. Auch das Genredrama Der Flüsterer (The Whisperer) stach hervor und gewann zwei bedeutende Preise beim 22. Koproduktionstreffen.

Das Festival würdigte zudem besondere Verdienste der Branche mit Ehrungen. Elena Vilardell wurde für ihre Arbeit zur Stärkung der iberoamerikanischen Filmkooperationen ausgezeichnet. Regisseur Darren Aronofsky erhielt die Internationale Ehre, während die chilenische Filmemacherin Maite Alberdi ihr neuestes Werk Ein eigenes Kind (A Child of My Own) im Rahmen des Programms präsentierte.

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Das diesjährige Filmfestival von Guadalajara stand sowohl für künstlerische Höchstleistungen als auch für die Förderung der Zusammenarbeit in der Branche. Preisträgerfilme wie Red Hangar und Querida Fátima dürfen sich nun über größere Aufmerksamkeit freuen, während bedeutende Förderpreise zukünftige Projekte unterstützen. Die Veranstaltung festigte zudem die Verbindungen zwischen iberoamerikanischen und internationalen Filmschaffenden durch ihre Ehrungen und Vorführungen.

Quelle