H2Start verbindet drei Länder für eine grüne Wasserstoffzukunft im Dreiländereck
Gönül Jacobi JäckelH2Start verbindet drei Länder für eine grüne Wasserstoffzukunft im Dreiländereck
Neues grenzüberschreitendes Projekt H2Start soll Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländerregion stärken
Ein neues grenzüberschreitendes Projekt mit dem Namen H2Start soll die Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländerregion Deutschland, Frankreich und Schweiz vorantreiben. Die Initiative zielt darauf ab, Unternehmen zu vernetzen, Netzwerke auszubauen und lokale Wertschöpfungsketten im Wasserstoffsektor zu entwickeln. Zur Umsetzung wurden 120.000 Euro aus Mitteln der Europäischen Union sowie des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums für Arbeit und Tourismus sichergestellt.
H2Start konzentriert sich auf die Stärkung der regionalen Wasserstoffwirtschaft, indem neue Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingebunden werden. In Workshops und Schulungen werden zentrale Themen wie Produktion, Speicherung, Logistik und Nutzung von Wasserstoff behandelt. Zudem sollen grenzüberschreitende Transferformate erprobt und der Austausch bewährter Praktiken mit führenden Unternehmen der Branche gefördert werden.
Bereits jetzt sind namhafte Unternehmen in die Initiative eingebunden. Auf deutscher Seite spezialisieren sich Linde und Bosch auf Wasserstoffproduktion und Brennstoffzellentechnologie, während Lanxess Ionenaustauscherharze für die grüne Wasserstoffelektrolyse liefert. In Frankreich spielt Air Liquide eine Schlüsselrolle bei der Wasserstoffinfrastruktur, und Lhyfe hat als Pionier die Produktion von grünem Wasserstoff mithilfe von Windenergie vorangetrieben. Schweizer Unternehmen – noch nicht namentlich genannt – könnten als Referenz für den Wissensaustausch zwischen den drei Ländern dienen.
Das Projekt ist Teil einer breiter angelegten Landesinitiative zur Stärkung regionaler Wirtschaftskluster und grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Organisationen wie die 3H2-Wasserstoffinitiative und H2Saar unterstützen H2Start, um Unternehmen den Einstieg in den Wasserstoffmarkt zu erleichtern. Durch die Förderung von Kooperationen soll das Vorhaben das Wachstum einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft in der Region beschleunigen.
Im Rahmen von H2Start sind Workshops und Austauschprogramme geplant, um Fachwissen aufzubauen und grenzüberschreitende Partnerschaften zu fördern. Mit den 120.000 Euro an Fördergeldern sollen neue Chancen für Unternehmen der Wasserstoffbranche geschaffen werden. Langfristiges Ziel ist der Aufbau einer blühenden Wasserstoffwirtschaft im Dreiländereck, die Deutschland, Frankreich und die Schweiz verbindet.






