KIT eröffnet KI-Forschungsnetzwerk für Industrieprojekte mit BMBF-Förderung
Gönül Jacobi JäckelKIT eröffnet KI-Forschungsnetzwerk für Industrieprojekte mit BMBF-Förderung
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sein regionales Forschungsnetzwerk für Industrieprojekte geöffnet – mit Fokus auf maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und setzt auf moderne GPU-Technologie für Hochleistungsrechnen.
Das Netzwerk operiert unter dem Dach des Smart Data Innovation Lab (SDIL), das Infrastruktur wie Hochleistungsrechner, Fachsoftware-Unterstützung und die Vermittlung von Spezialisten bietet. Zudem gibt es Beratung zu standardisiertem Datenmanagement sowie einen sicheren Data Clean Room für die gemeinsame Forschung mit realen Industriedaten.
Seit 2014 unterstützt die Sicos BW GmbH kleine und mittlere Unternehmen (KMU) über ihr Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW). Das Unternehmen ist nun dem SDIL-Projekt beigetreten, um Partnern bei der Entwicklung KMU-tauglicher Lösungen zu helfen.
Bisher fanden vier Runden des Smart Data Innovation Challenge statt, aus denen 24 vom BMBF geförderte Mikroprojekte hervorgingen. Große Technologiepartner wie SAP, IBM und die Software AG haben im Rahmen der Initiative ihre Cloud-Dienste ausgebaut. Für Dezember 2021 ist am KIT eine Informationsveranstaltung zur Nutzung des Netzwerks geplant.
Ziel des Clusters ist es, die Forschung zu KI und maschinellem Lernen durch die Verbindung von akademischem Know-how mit industriellen Anwendungen zu beschleunigen. Mit Förderung des BMBF und Unterstützung des SDIL erhalten Unternehmen Zugang zu modernster Infrastruktur und Kooperationsmöglichkeiten. Die Dezember-Veranstaltung wird weitere Details zur Teilnahme liefern.






