"Lebensgefahr – Gleise sind Tabuzonen": Warum diese Warnung Jugendliche retten soll
Jessika Fröhlich"Lebensgefahr – Gleise sind Tabuzonen": Warum diese Warnung Jugendliche retten soll
Bundweite Kampagne warnt Jugendliche vor den Gefahren im Bahnverkehr
Eine bundesweite Aufklärungskampagne macht junge Menschen auf die Lebensgefahren im Zusammenhang mit Bahnanlagen aufmerksam. Die Initiative, getragen von der Bundespolizei und der Deutschen Bahn, hat bereits an über 1.500 deutschen Bahnhöfen Warntafeln angebracht. Die Schilder tragen die deutliche Aufschrift: "Lebensgefahr – Gleise sind Tabuzonen".
Den Auftakt bildete die Montage des ersten Schildes am Bahnhof Gengenbach am 17. Juni 2023. Ronny Oelschner, Präventionsbeauftragter der Deutschen Bahn, und Tobias King, Ermittler der Bundespolizei aus Offenburg, brachten das Schild gemeinsam an. Damit startete eine groß angelegte Aktion zur Verbesserung der Sicherheit im Schienenverkehr.
Seither hat die Kampagne rasant an Fahrt aufgenommen. Bis Anfang 2026 wurden an mehr als 1.500 Bahnhöfen in ganz Deutschland die auffälligen, leuchtenden Banner installiert. Das Ziel ist klar: Menschen – insbesondere Jugendliche – davon abhalten, Gleisanlagen zu betreten oder in der Nähe von Zügen leichtsinnige Risiken einzugehen.
Die Plakate dienen als unmissverständliche Warnung. Ihre drastische Botschaft lässt keinen Zweifel zu: Das Betreten der Gleise kann tödlich enden.
Die gemeinsame Aktion wird weiterhin flächendeckend ausgebaut. Mit tausenden Schildern, die mittlerweile aufgestellt sind, hoffen die Behörden, Unfälle zu verringern und Menschenleben zu retten. Im Mittelpunkt steht nach wie vor die Aufklärung junger Menschen über die realen Gefahren im Bahnbetrieb.






