20 April 2026, 14:30

Medienlandschaft 2026: Wer gewinnt an Einfluss – und wer verliert?

Gelblicher Zeitungsausschnitt mit schwarzer Tinte, Überschrift "Semanario Repúblicano Democrático Federal", das Wort "Diskussion" leicht zerknittert und gut gehandhabt.

Medienlandschaft 2026: Wer gewinnt an Einfluss – und wer verliert?

Im ersten Quartal 2026 verschob sich die Medienlandschaft spürbar: Einige Medienhäuser gewannen an Einfluss, während andere an Boden verloren. Spezialisierte Nachrichtenanbieter stiegen in der Bedeutung, während soziale Medienplattformen an Reichweite einbüßten. Insgesamt nahmen Zitate in den Medien um 10 Prozent zu – doch nicht alle Veröffentlichungen profitierten gleichermaßen davon.

US-Medien dominierten weiterhin die Debatten, insbesondere zur Ära der Trump-Regierung. Die New York Times und das Wall Street Journal gaben dabei den Ton an. Die Financial Times behielt unterdessen ihre starke Position in den Zitierungsrankings von Media Tenor.

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In Deutschland blieb die Bild-Gruppe das am häufigsten zitierte Medium. Auch Politico und die Rheinische Post verzeichneten einen spürbaren Anstieg der Nennungen. Der Spiegel machte mit seinen Enthüllungen zum Fall Fernandes/Ulmen deutliche Fortschritte.

Doch nicht alle deutschen Medien schnitten gut ab: Die Welt kämpfte unter der neuen Führung von Chefredakteur Helge Fuhst mit Schwierigkeiten. Das Wirtschaftsblatt Handelsblatt verzeichnete trotz tiefgreifender wirtschaftlicher Veränderungen bereits das dritte Jahr in Folge rückläufige Zitierungen. Media-Tenor-Chef Roland Schatz verwies auf eine wachsende Unsicherheit in der Branche – obwohl außenpolitische Konflikte und internationale Krisen die Medienberichterstattung prägten.

Das erste Quartal 2026 offenbarten damit eine klare Spaltung der Medienlandschaft: Während einige Häuser ihre Reichweite ausbauten, hatten andere mit Führungswechseln oder veränderten Leseinteressen zu kämpfen. Der Rückgang der Zitate zu Wirtschaftsthemen hielt an – trotz anhaltender wirtschaftlicher Umbrüche.

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