Notlandung bei Unteropfingen: Kleine Cessna setzt sicher im Feld auf
Jessika FröhlichNotlandung bei Unteropfingen: Kleine Cessna setzt sicher im Feld auf
Kleines Flugzeug muss am Freitagnachmittag bei Unteropfingen notlanden
Am Freitagnachmittag setzte ein kleines Flugzeug in einem Feld in der Nähe von Unteropfingen zu einer Notlandung an. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:40 Uhr; Verletzte gab es nicht. Wie die Behörden später bestätigten, hatte ein technisches Problem den Piloten gezwungen, zwischen den Ortschaften Unteropfingen und Kirchdorf an der Iller unerwartet zu landen.
Die Maschine, eine Cessna C-182, war nur wenige Minuten zuvor vom Flugplatz Tannheim gestartet. Augenzeugen beobachteten, wie sie im Feld aufsetzte und dabei lediglich leichte Schäden an den Feldfrüchten verursachte. Die Rettungskräfte trafen schnell ein, stellten aber fest, dass niemand verletzt worden war.
Bis zum frühen Samstagmorgen wurde das Flugzeug zurück zum Flugplatz Tannheim gebracht. Es rollte auf eigenen Rädern und wurde von einer Polizeieskorte begleitet, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Solche Notlandungen sind in der Region kein Einzelfall. In den letzten fünf Jahren gab es im Raum Ulm – einschließlich der Landkreise Neu-Ulm und Biberach – etwa zwölf ähnliche Vorfälle mit kleinen Privatmaschinen. Allein 2023 wurden vier Notlandungen registriert, darunter eine Cessna 172 bei Ulm am 15. Juni. Im Vorjahr waren es drei weitere, darunter eine Piper PA-28 bei Biberach am 8. Oktober.
Die Cessna C-182 befindet sich mittlerweile wieder auf ihrem Heimatflugplatz. Die Ursache des technischen Defekts wird voraussichtlich im Rahmen der üblichen luftfahrtbehördlichen Verfahren untersucht. Die örtlichen Behörden bestätigten, dass von dem Vorfall keine weiteren Beeinträchtigungen oder Gefahren ausgehen.






