08 May 2026, 12:22

Panter-Preis 2026: Diese basisdemokratischen Medienprojekte kämpfen um die Auszeichnung

Zeitungsvorderseite mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Panter-Preis 2026: Diese basisdemokratischen Medienprojekte kämpfen um die Auszeichnung

Der Panter-Preis 2026 ehrt basisdemokratische Medien unter dem Motto Unabhängig. Kritisch. Widerständig. In diesem Jahr steht die Auszeichnung für kleinteilige, gemeinwohlorientierte Journalismusprojekte in ganz Deutschland im Fokus. Die Preisträger werden am 14. Oktober 2026 bei einer feierlichen Veranstaltung in Hamburg bekannt gegeben.

Acht Medieninitiativen sind für ihr Engagement im Bereich unabhängiger Berichterstattung nominiert. Dazu gehört der lichtblick, Deutschlands einzige unzensierte Gefangenenzeitung, die seit 1968 erscheint. Ebenfalls auf der Shortlist steht Radio CORAX, ein freies, nicht-kommerzielles Lokalradio aus Halle, das seit dem Jahr 2000 auf Sendung ist.

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Ausgezeichnet wird auch UnAufgefordert, die Studentenzeitung der Berliner Humboldt-Universität, deren erste Ausgabe am 17. November 1989 – kurz nach dem Mauerfall – erschien. Zu den jüngeren Projekten zählen Radio Connection, ein mobiles Radiostudio in Berlin-Marzahn (gegründet 2019), sowie RUMS, ein unabhängiges Lokalmagazin aus Münster (seit 2020).

Der Publikumspreis wird in einer öffentlichen Abstimmung vom 8. bis 27. Juni 2026 vergeben. Die Preisverleihung findet im Museum der Arbeit in Hamburg statt, Beginn ist um 18 Uhr. Weitere Nominierte sind nah:dran – Medien für alle, ein Projekt zur Medienkompetenzförderung von Jugendlichen, und der Berndt Media Verlag, der kostenlose Kulturzeitschriften im Rhein-Ruhr-Gebiet herausgibt.

Der Panter-Preis lenkt seit Jahren die Aufmerksamkeit auf Medien, die etablierte Erzählungen hinterfragen. Das Motto 2026 betont die Bedeutung von Graswurzel-Journalismus für eine kritische Debattenkultur. Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt im Oktober in Hamburg – nach wochenlanger öffentlicher Beteiligung.

Quelle