Papst Leo XIV rockt Angola mit Nike-Sneakern und Hoffnung auf Veränderung
Gönül Jacobi JäckelPapst Leo XIV rockt Angola mit Nike-Sneakern und Hoffnung auf Veränderung
Papst Leo XIV sorgt weltweit für Aufsehen – mit unerwarteten Modestatements und kraftvollen Botschaften. Bei einer jüngsten Messe in Angola kombinierte er traditionelle liturgische Gewänder mit Nike-Sneakern und löste damit eine breite Online-Diskussion aus. Sein mutiger Stil und seine hoffnungsvolle Ansprache machen bereits vor der Veröffentlichung einer neuen Doku über seine frühen Jahre Schlagzeilen.
Letzte Woche feierte der Papst in Angola eine Messe vor rund 100.000 Gläubigen. Er rief die Anwesenden dazu auf, die Zukunft mit Optimismus zu gestalten und alte Gräben zu überwinden. In seiner Rede betonte er zudem die Notwendigkeit, Korruption zu bekämpfen und Gerechtigkeit sowie Solidarität zu fördern.
Besonders überraschend war seine Schuhwahl: Statt der klassischen Papstschuhe trug er Nike Franchise Low – ein Retro-Modell aus den 1970er-Jahren. Die ungewöhnliche Kombination aus sakralen Gewändern und lässigen Turnschuhen verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und machte ihn über Nacht zum Internetphänomen.
Die Veranstaltung fiel mit dem Todestag seines Vorgängers, Papst Franziskus, zusammen. Leo XIV ehrte ihn während des Gottesdienstes und würdigte sein Erbe. Unterdessen steht die Ausstrahlung einer Dokumentation mit dem Titel „Leone a Roma“ bevor, die seine Zeit in Rom vor dem Pontifikat beleuchtet.
Die Mischung aus modernem Auftreten und traditionellen Werten bringt dem Papst sowohl Bewunderung als auch Neugier ein. Seine Messe in Angola unterstrich die Themen Einheit und Fortschritt, während die anstehende Doku tiefere Einblicke in seinen Werdegang verspricht. Die Sneaker, inzwischen Symbol für seinen unkonventionellen Stil, haben seinen Platz in der Popkultur gefestigt.






