26 March 2026, 02:27

Paul Wanner wechselt von Deutschland zu Österreichs Nationalmannschaft

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes in einem gestreiften Hemd, der vor einer Menge steht, mit einer Tafel im Hintergrund.

Paul Wanner wechselt von Deutschland zu Österreichs Nationalmannschaft

Paul Wanner, ein aufstrebendes Mittelfeldtalent, wechselt seine nationale Spielberechtigung von Deutschland zu Österreich. Der 20-Jährige, der in Dornbirn als Sohn einer Österreicherin und eines Deutschen geboren wurde, traf die Entscheidung im März 2026 nach Gesprächen mit Österreichs Teamchef Ralf Rangnick. Sein Wechsel folgt auf eine erfolgreiche Jugendkarriere im Dress Deutschlands, in der er 27 Länderspiele bestritt und mit der U21-Nationalmannschaft 2025 das Finale der Europameisterschaft erreichte.

Wanner wuchs in Amtzell auf, einem kleinen Ort in Oberschwaben nahe der österreichischen Grenze. Mit 13 Jahren wechselte er in die Jugendakademie des FC Bayern München, wo er sich zu einem kreativen Spielmacher entwickelte. Seine Leistungen fielen Julian Nagelsmann auf, der ihn bereits im November 2022 für ein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft im Blick hatte.

Trotz neun Einsätzen in der U21 und der Teilnahme am EM-Finale 2025 entschied sich Wanner für Österreich – vor allem wegen seiner familiären Wurzeln. Die österreichische Herkunft seiner Mutter spielte dabei eine zentrale Rolle, auch wenn er betonte, mit seiner Zeit in den deutschen Jugendteams stets zufrieden gewesen zu sein. Ausschlaggebend war letztlich Rangnicks Einfluss: Wanner hofft, dass der Trainer auch nach der WM 2026 im Amt bleibt.

Bekannt für seine Spielübersicht und präzisen Pässe, sieht sich Wanner selbst als klassischen "Zehn". Sein Ziel ist es, mit Kreativität im Mittelfeld Spielräume für seine Mitspieler zu schaffen und Torchancen vorzubereiten.

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Mit Wanners Wechsel gewinnt Österreich zusätzliche Qualität im offensiven Mittelfeld für künftige Turniere. Seine Erfahrungen im deutschen Nachwuchsbereich und im System des FC Bayern könnten sich unter Rangnicks Führung als wertvoll erweisen. Nun strebt der Mittelfeldspieler an, sich in der österreichischen A-Nationalmannschaft zu etablieren.

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