05 April 2026, 08:23

Pforzheim rettet Kindergärten in Dillweißenstein durch innovative Lösung

Außenansicht eines Bachelor-Wohnheim-Willkommenszentrums mit Gebäuden, Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Grünflächen und einem klaren Himmel.

Pforzheim rettet Kindergärten in Dillweißenstein durch innovative Lösung

Die Stadt Pforzheim und die Evangelische Kirche haben sich auf die Zukunft der örtlichen Kindergärten geeinigt. Die Gespräche begannen im Mai 2018, um Veränderungen in der Kinderbetreuung zu regeln. Ein zentraler Schwerpunkt lag dabei auf dem Stadtteil Dillweißenstein, wo ursprünglich Schließungen geplant waren, die nun durch die Zusammenarbeit vermieden werden können.

Die Evangelische Kirche betreibt derzeit fünf Kindergärten in Pforzheim: in der Goldschmiedeschulstraße, Hessenstraße, Martin-Luther-Straße, Goebenstraße und Marienburger Straße. 2021 hatte die Kirche angekündigt, die Einrichtungen in Dillweißenstein langfristig nicht mehr zu führen, was deren Schließung zur Folge gehabt hätte.

Oberbürgermeister Peter Boch und Dr. Jens Adam, stellvertretender Dekan der Evangelischen Kirche, haben gemeinsam eine Lösung erarbeitet, um dies zu verhindern. Das Ergebnis: Die Kirche wird die Gebäude in Dillweißenstein so lange offenhalten, bis die Kinder in neue Räumlichkeiten umziehen können. Die Stadt prüft derzeit mögliche Standorte im Stadtteil für Ersatzbauten.

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Beide Seiten räumten ein, dass der Prozess Zeit in Anspruch nehmen wird. Nicht alle Fragen könnten sofort geklärt werden, da die Angelegenheit komplex sei. Dennoch bleiben sie entschlossen, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten – ohne Lücken in der Kinderbetreuung, wenn die alten Kindergärten schließen und neue eröffnet werden.

Auch die geplante Trägerwechsel bei drei weiteren Pforzheimer Einrichtungen halfen, Schließungen zu vermeiden. Künftig werden Stadt und Kirche Schritt für Schritt weiter zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse jeder Einrichtung zu berücksichtigen.

Die Vereinbarung sichert die kontinuierliche Kinderbetreuung in Dillweißenstein, während die Stadt nach neuen Baulösungen sucht. Die Evangelische Kirche wird den Betrieb aufrechterhalten, bis Ersatz bereitsteht. Weitere Gespräche werden sich auf langfristige Lösungen für alle betroffenen Kindergärten konzentrieren.

Quelle