Ravensburg bleibt Vorreiterin im fairen Handel mit eigenen Bio-Produkten
Claudio WiekRavensburg bleibt Vorreiterin im fairen Handel mit eigenen Bio-Produkten
Ravensburg trägt seit 2012 den Titel Fairtrade-Stadt und ist damit Teil eines globalen Netzwerks von über 2.000 Gemeinden, die sich für fairen Handel einsetzen. Die Stadt fördert den ethischen Handel aktiv durch lokale Initiativen, darunter eine eigene Fair-Trade-Produktlinie. Jedes Jahr können sich Einwohner:innen und Besucher:innen an Veranstaltungen wie der bundesweiten Fairen Woche oder einem fairen Straßenfrühstück beteiligen.
Den Titel Fairtrade-Stadt erhielt Ravensburg erstmals 2012 und gehört damit zu über 820 deutschen Kommunen mit dieser Auszeichnung. Um die Anerkennung zu behalten, muss die Stadt fünf zentrale Kriterien erfüllen: einen Beschluss des Stadtrats zur Unterstützung des fairen Handels, die Bereitstellung von fair gehandeltem Kaffee bei öffentlichen Sitzungen, die Arbeit einer Steuerungsgruppe, die Verfügbarkeit von Fair-Trade-Produkten vor Ort sowie eine regelmäßige Medienberichterstattung.
In Kooperation mit WeltPartner bietet Ravensburg eine eigene Serie an Fair-Trade-Produkten an, die sämtlich biozertifiziert sind. Erhältlich sind diese im Tourist-Info-Büro und im Weltladen. Zudem stellt die Stadt auf ihrer Website einen digitalen Fairen Einkaufsführer bereit, der Bürger:innen bei der Suche nach ethischen Produkten unterstützt.
Jährlich nimmt Ravensburg an der bundesweiten Fairen Woche teil, die sich 2022 unter den Mottos "Klimagerechtigkeit" und "Fair! Und nicht mehr Grad" mit Nachhaltigkeitsthemen beschäftigte. Ein weiteres Highlight ist das faire Straßenfrühstück, das die Gemeinschaft zusammenbringt, um die Prinzipien des fairen Handels zu feiern.
Ravensburg bleibt dem fairen Handel durch lokale Projekte, Veranstaltungen und Produktangebote verbunden. Weitere Informationen zu den Initiativen gibt es auf der Stadt-Homepage, während bundesweite Kampagnendetails unter www.fairtrade-towns.de abrufbar sind. Die Stadt leistet weiterhin einen aktiven Beitrag zur globalen Bewegung – gemeinsam mit über 2.000 Fairtrade-Städten in 36 Ländern.






