27 April 2026, 02:27

Sanimed kehrt nach Jahren der Verluste in die schwarzen Zahlen zurück

Großer Lagerraum mit verschiedenen Geräten, einschließlich fahrbaren Wagen, Schränken und einer Kiste, mit einer Glasfensterwand und Rohren im Hintergrund.

Sanimed kehrt nach Jahren der Verluste in die schwarzen Zahlen zurück

Sanimed, ein führender Anbieter von Reha- und Medizintechnik, hat nach einer schwierigen Phase die finanzielle Wende geschafft. Das 1983 gegründete Unternehmen verkündete für 2025 einen ausgeglichenen Haushalt – nach Jahren der Verluste. Dies gelingt nach einem umfassenden Restrukturierungsprogramm, mit dem Sanimed eine existenzbedrohende Krise in den Jahren 2024 und 2025 überwinden konnte.

In den vergangenen Jahren wechselte das Unternehmen mehrfach den Besitzer. Ursprünglich 2001 von der Hartmann-Gruppe übernommen, ging es 2020 an Palero über, bevor es 2021 von der Löwenstein-Gruppe übernommen wurde. Trotz dieser Wechsel behielt Sanimed seine Position als wichtiger Akteur im Homecare-Bereich bei und vertrieb weiterhin essenzielle Produkte wie Wundversorgungsmaterial, enterale Ernährung und Mobilitätshilfen.

Für die Zukunft setzt Sanimed nun auf Expansion. Die Pläne für einen neuen, 16.000 Quadratmeter großen "Zukunfts-Campus" in Ibbenbüren stehen. Das Projekt umfasst drei Stockwerke Büroräume, ein 4.500 Quadratmeter großes Logistikzentrum und ein Flagship-Store. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen.

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Durch die erfolgreiche Restrukturierung hat Sanimed seine finanzielle Lage stabilisiert. Mit dem neuen Campus will das Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten und Infrastruktur weiter stärken. Die Anlage soll die Rolle des Unternehmens als Distributor für medizinische und rehabilitative Hilfsmittel im Homecare-Markt festigen.

Quelle