22 March 2026, 02:21

Stuttgarter Kongress zeigt Wege zur Rettung sterbender Innenstädte auf

Ein detaillierter Stadtplan mit einem zentralen grünen Bereich, der für die geplante Entwicklung markiert ist, umgeben von Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Stuttgarter Kongress zeigt Wege zur Rettung sterbender Innenstädte auf

Großer Kongress zur Belebung von Stadt- und Ortskernen in Stuttgart

Am 23. Juni 2025 fand in Stuttgart ein bedeutender Kongress zur Revitalisierung von Stadt- und Ortszentren statt. Veranstaltet vom Wirtschaftsministerium, dem Ministerium für Arbeit und Tourismus sowie dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, brachte die Veranstaltung rund 200 Teilnehmer aus Kommunen, Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Landespolitik zusammen. Im Mittelpunkt standen Strategien, um urbane Räume angesichts veränderter Einzelhandelsstrukturen, digitaler Transformation und neuer gesellschaftlicher Bedürfnisse attraktiver zu gestalten.

Unter dem Titel "Stadt- und Ortskerne neu denken" wurden konkrete Ansätze diskutiert, um die Anziehungskraft innerstädtischer Zentren zu stärken. Eine Podiumsdiskussion befasste sich mit der multifunktionalen Nutzung dieser Räume, während Praxisbeispiele erfolgreiche Projekte vorstellten. Dazu zählten Fabian DelongsKEFF+-Projekt zur Ressourceneffizienz, Alessandro La Delfas nachhaltige Wärmenetze sowie Christoph Puschs kooperative Mobilitätskonzepte. Weitere Highlights waren das mobile Fassadenbegrünungsprojekt Plant2go, Lena Egelers Wärmenetz-Initiativen in Achern und die dezentralen Wärmewende-Strategien von Dr. Jan Heider in Konstanz.

Zudem wurde eine Studie zu Hemmnissen bei der Entwicklung multifunktionaler Zentren präsentiert, die Themen wie Immobilienmanagement, Flächenplanung und Motive für den Besuch innerstädtischer Bereiche behandelte. Die Teilnehmer nutzten den Kongress, um Ideen auszutauschen, Impulse zu sammeln und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.

Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, betonte die Bedeutung von Stadtkernen als lebendige Räume zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschaftsministerin und Ministerin für Arbeit und Tourismus, rief zu innovativem Denken und engerer Zusammenarbeit auf, um diese Bereiche neu zu beleben. Der Kongress unterstrich zudem die Rolle der Städtebauförderung als zentrales Instrument, um Kommunen bei der Aufwertung ihrer Zentren zu unterstützen.

Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch von Strategien zur Stärkung urbaner und lokaler Kerne in Baden-Württemberg. Durch konkrete Projekte und politische Diskussionsrunden wurden aktuelle Herausforderungen im Einzelhandel, bei der Digitalisierung und den Bedürfnissen der Gemeinschaft adressiert. Organisatoren und Teilnehmer verließen den Kongress mit handfesten Konzepten, um die urbanen Räume der Region zukunftsfähig zu gestalten.

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