03 April 2026, 00:53

Todenhöfers "Partei für Gerechtigkeit" kämpft seit 2020 für Reformen und Ethik in der Politik

Ein detaillierter alter Stadtplan von Weimar, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text mit Informationen über die Bevölkerung, Sehenswürdigkeiten und Straßen zeigt.

Todenhöfers "Partei für Gerechtigkeit" kämpft seit 2020 für Reformen und Ethik in der Politik

Die Kleinpartei "Partei für Gerechtigkeit – Team Todenhöfer" ist seit Ende 2020 in Deutschland aktiv. Gegründet wurde sie vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Jürgen Todenhöfer, der sich mit seiner Partei vor allem für Justizreformen, die Unterstützung von Inhaftierten und strengere Regeln für Politiker einsetzt.

Die Partei entstand, nachdem Todenhöfer die CDU verlassen hatte – unzufrieden mit deren Wirtschaftspolitik und den Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Vor seiner politischen Laufbahn arbeitete er als Journalist, Medienmanager und politischer Autor. Seine neue Partei ist stark von seiner Führung und seinen Ideen geprägt.

Die "Partei für Gerechtigkeit" bezeichnet sich selbst als politische Partei der Gerechtigkeit und berufen auf humanistische, ethische und christliche Werte. Sie fordert eine Begrenzung der Amtszeit von Politikern auf maximal zwei aufeinanderfolgende Legislaturperioden. Zudem lehnt die Gruppe Großspenden und Lobbyismus ab und setzt sich für eine fairere Repräsentation ein.

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In Baden-Württemberg zählt die Partei rund 350 Mitglieder, Landesvorsitzender ist Emre Sevik. Ein zentrales Anliegen ist die stärkere Bürgerbeteiligung durch Volksabstimmungen. Bisher sind jedoch seit der Gründung keine formalen Bündnisse mit anderen Parteien oder größeren gesellschaftlichen Gruppen bekannt.

Die Partei für Gerechtigkeit bleibt eine Nischenkraft in der deutschen Politik – mit klarem Reform- und Ethikfokus. Ihre Forderungen nach Amtszeitbegrenzungen, Volksentscheiden und Anti-Lobbyismus heben sie hervor, doch ihr Einfluss bleibt begrenzt. Ob sie über ihre aktuelle Basis und die prägende Rolle ihres Gründers hinauswachsen kann, wird ihre Zukunft entscheiden.

AKTUALISIERUNG

Todenhöfer's party enters Baden-Württemberg state election for first time

The party has expanded its electoral engagement beyond federal politics:

  • Made its debut in Baden-Württemberg's 2026 state election
  • Fielded a candidate in Rhineland-Palatinate (March 22, 2026)
  • Secured 1.30% of votes in Munich-Ost (2021 federal election)