07 May 2026, 16:37

Trigema-Erbin Grupp warnt vor höheren Lohnnebenkosten und zweifelt am 1.000-Euro-Bonus

Plakat mit fettem schwarzem Text auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das 'Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für Wohlhabende und große Unternehmen noch weiter.'

Trigema-Erbin Grupp warnt vor höheren Lohnnebenkosten und zweifelt am 1.000-Euro-Bonus

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu Steuerpolitik und Arbeitskosten geäußert. Zwar zeigt sie sich offen für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, warnt jedoch davor, dass steigende Lohnnebenkosten Unternehmen zusätzlich belasten könnten. In ihren Stellungnahmen geht sie auch auf den kürzlich beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer ein – eine Maßnahme, der sie skeptisch gegenübersteht.

Grupp sieht Spielraum für eine moderate Anhebung der höchsten Einkommensteuer, allerdings nur, wenn dies durch Kürzungen in anderen Bereichen ausgeglichen wird. Sie betont, dass jede Veränderung vermeiden müsse, die ohnehin schon unter finanziellem Druck stehenden Unternehmen weiter zu belasten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Größere Sorgen bereiten ihr jedoch die Lohnnebenkosten, die sie als potenziell überfordernd beschreibt. Diese Aufwendungen, so ihre Argumentation, könnten die Wettbewerbsfähigkeit gefährden, wenn sie nicht begrenzt würden.

Zum neu eingeführten steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Beschäftigte bleibt Grupp kritisch. Sie zweifelt an dessen Wirksamkeit und hat noch nicht entschieden, ob Trigema die Regelung für die eigene Belegschaft übernehmen wird.

Grupps Position unterstreicht einen vorsichtigen Umgang mit Steuer- und Arbeitsmarktpolitik. Sie befürwortet gezielte Anpassungen, lehnt aber Maßnahmen ab, die die finanzielle Belastung der Arbeitgeber weiter verschärfen könnten. Die Debatte über den steuerfreien Bonus und die allgemeinen Kostenbelastungen wird voraussichtlich anhalten, während Unternehmen ihre Optionen prüfen.

Quelle