17 April 2026, 06:28

Uli Hoeneß greift vegane Ernährung scharf an – trotz eigener Herzprobleme

Papier mit gedrucktem Text und einer Illustration, die "Samuel Hack, Schweinehirt und Wurstmacher, Feine Bewdley Würste" zeigt.

Uli Hoeneß greift vegane Ernährung scharf an – trotz eigener Herzprobleme

Uli Hoeneß, Inhaber der Wurstwarenfirma HoWe Wurstwaren, hat mit seiner jüngsten Kritik an veganer Ernährung für Aufsehen gesorgt. In einem Podcast des bayerischen Radiosenders Antenne Bayern behauptete er, dass pflanzliche Ernährung langfristig zu gesundheitlichen Problemen führe, und bezeichnete Veganer als übermäßig militant. Seine Äußerungen kommen trotz seiner eigenen Vorgeschichte mit Herzerkrankungen und Bluthochdruck.

Hoeneß äußerte sich im Gespräch mit Antenne Bayern abfällig über Veganismus und bezeichnete ihn als schädlich. Er argumentierte, dass der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte die Menschen auf Dauer krank mache. Seine Aussagen stehen damit im deutlichen Widerspruch zu medizinischen Studien, die einen hohen Fleischkonsum mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 in Verbindung bringen.

Als Reaktion darauf lud die Tierrechtsorganisation PETA Hoeneß ein, an ihrem Programm Veganstart teilzunehmen, das pflanzliche Ernährung fördert. Die Organisation verwies auf die wachsende Zahl wissenschaftlicher Belege, dass eine ausgewogene vegane Ernährung der Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zugutekommt.

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Das Familienunternehmen HoWe Wurstwaren von Hoeneß stellt traditionelle Wurstwaren her – ein Marktsegment, das zunehmend mit pflanzlichen Alternativen konkurriert. Unternehmen wie die Rügenwalder Mühle, ein führender Hersteller veganer und vegetarischer Wurst, verzeichnen seit 2014 eine steigende Nachfrage. Immer mehr Verbraucher entscheiden sich aus gesundheitlichen und ethischen Gründen für fleischlose Produkte.

Die Debatte fällt in eine Zeit, in der Hoeneß selbst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, darunter Behandlungen wegen Herzleiden. Während er an seiner Kritik am Veganismus festhält, deuten Studien und Markttendenzen auf einen Wandel hin zu pflanzlicher Ernährung hin. PETAs Einladung bleibt bestehen – und bietet ihm die Gelegenheit, die Ernährungsweise kennenzulernen, die er öffentlich abgelehnt hat.

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