06 April 2026, 20:24

Ulm wird zum Hotspot für industrielle Quantentechnologie mit Millionenförderung

Ein detailliertes Strichbild eines industriellen Fabrikinneren mit einer zentralen großen Maschine, umgeben von zusätzlicher Maschinerie, Rohren, einer Tür, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Tafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenleuchten.

Ulm wird zum Hotspot für industrielle Quantentechnologie mit Millionenförderung

Ulm wird zu einem zentralen Standort für industrielle Quantentechnologie: Mit einer Förderung von 2,5 Millionen Euro soll das Projekt MiniVeriQant am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hochmoderne Produktions- und Testanlagen etablieren. Behördenvertreter betonen, dass die Investition die führende Rolle der Region in diesem zukunftsweisenden Bereich weiter stärken wird.

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt die Initiative mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hob die strategische Bedeutung des Projekts für die Entwicklung Schlüsseltechnologien hervor.

Die neue Mikroproduktionsanlage wird über vier Hochtechnologie-Systeme verfügen, darunter Werkzeuge zur Erstellung präziser Vorlagen, zur Abscheidung ultradünner Materialschichten, zur Integration von Strukturen sowie zur Übertragung optischer Signale. Die Testmöglichkeiten umfassen hochauflösende Elektronenmikroskopie, die Validierung von Quanten-Speichern und die Bewertung von Kommunikationsverbindungen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Infrastruktur steht lokalen Partnern zur Verfügung – von Start-ups über etablierte Unternehmen bis hin zu Forschungseinrichtungen. Durch die Ausrichtung an den Zielen der EU-Initiative STEP soll das Projekt zudem widerstandsfähige Lieferketten in Europa aufbauen und die Abhängigkeit von externen Anbietern von Quantentechnologie verringern.

Die MiniVeriQant-Anlagen werden am DLR-Standort Ulm angesiedelt und festigen damit die Position der Stadt als führenden Quantentechnologie-Standort. Die Investition von 2,5 Millionen Euro soll die industrielle Produktion miniaturisierter Quanten-Systeme beschleunigen. Regionale Unternehmen und Forschungseinrichtungen erhalten Zugang zu modernster Ausrüstung für Entwicklung und Verifizierung.

Quelle