Ulm wird zum Hotspot für industrielle Quantentechnologie mit Millionenförderung
Claudio WiekUlm wird zum Hotspot für industrielle Quantentechnologie mit Millionenförderung
Ulm wird zu einem zentralen Standort für industrielle Quantentechnologie: Mit einer Förderung von 2,5 Millionen Euro soll das Projekt MiniVeriQant am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hochmoderne Produktions- und Testanlagen etablieren. Behördenvertreter betonen, dass die Investition die führende Rolle der Region in diesem zukunftsweisenden Bereich weiter stärken wird.
Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt die Initiative mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hob die strategische Bedeutung des Projekts für die Entwicklung Schlüsseltechnologien hervor.
Die neue Mikroproduktionsanlage wird über vier Hochtechnologie-Systeme verfügen, darunter Werkzeuge zur Erstellung präziser Vorlagen, zur Abscheidung ultradünner Materialschichten, zur Integration von Strukturen sowie zur Übertragung optischer Signale. Die Testmöglichkeiten umfassen hochauflösende Elektronenmikroskopie, die Validierung von Quanten-Speichern und die Bewertung von Kommunikationsverbindungen.
Die Infrastruktur steht lokalen Partnern zur Verfügung – von Start-ups über etablierte Unternehmen bis hin zu Forschungseinrichtungen. Durch die Ausrichtung an den Zielen der EU-Initiative STEP soll das Projekt zudem widerstandsfähige Lieferketten in Europa aufbauen und die Abhängigkeit von externen Anbietern von Quantentechnologie verringern.
Die MiniVeriQant-Anlagen werden am DLR-Standort Ulm angesiedelt und festigen damit die Position der Stadt als führenden Quantentechnologie-Standort. Die Investition von 2,5 Millionen Euro soll die industrielle Produktion miniaturisierter Quanten-Systeme beschleunigen. Regionale Unternehmen und Forschungseinrichtungen erhalten Zugang zu modernster Ausrüstung für Entwicklung und Verifizierung.






