US-Sanktionsausnahme rettet Rosneft-Raffinerie in Schwedt vor dem Aus
Jessika FröhlichUS-Sanktionsausnahme rettet Rosneft-Raffinerie in Schwedt vor dem Aus
Das US-Finanzministerium hat den deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns Rosneft eine dauerhafte Ausnahme von den Ölsanktionen gewährt. Diese Entscheidung erfolgte nach einem Besuch von Elisabeth Kaiser in der PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder.
Elisabeth Kaiser traf am Dienstag um 13:00 Uhr in der Raffinerie ein. Der Standort ist ein wichtiger Lieferant für essenzielle Energieprodukte in Nordostdeutschland und Westpolen.
Nach ihrem Besuch bestätigte das US-Finanzministerium, dass die deutschen Rosneft-Tochtergesellschaften künftig nicht mehr von den amerikanischen Ölsanktionen betroffen sein werden. Die Ausnahmegenehmigung sichert den Weiterbetrieb der Raffinerie, die Millionen Menschen in der Region mit Treibstoff und Heizmaterial versorgt.
Die PCK-Raffinerie verarbeitet Rohöl zu einer Vielzahl von Produkten – von Benzin und Diesel bis hin zu Flugkraftstoff. Ihre Erzeugnisse versorgen Industrie, Haushalte und Verkehrsnetze in mehreren Bundesländern sowie im benachbarten Polen.
Die Ausnahme beseitigt die Unsicherheit über die Zukunft der Raffinerie und garantiert die Energieversorgung für Nordostdeutschland und Westpolen. Die Entscheidung geht auf direkte Gespräche zwischen deutschen Behörden und US-Stellen zurück. Der Betrieb des PCK-Werks kann nun ohne die Gefahr von sanktionsbedingten Störungen fortgesetzt werden.






