Weston McKennie: Vom Bundesliga-Talent zum US-Führungsspieler für die WM 2026
Jessika FröhlichWeston McKennie: Vom Bundesliga-Talent zum US-Führungsspieler für die WM 2026
Weston McKennie hat sich zu einer Schlüsselfigur im amerikanischen Fußball entwickelt – nach einer Karriere, die ihn durch die besten europäischen Ligen führte. Der Mittelfeldspieler machte erstmals mit nur 17 Jahren in der Bundesliga auf sich aufmerksam, bevor er zu Juventus in die Serie A wechselte. Nun soll er eine zentrale Rolle für die US-amerikanische Männer-Nationalmannschaft bei der WM 2026 spielen.
McKennies Weg im Profifußball begann früh: Mit sieben Jahren traf er 2006 bei einer Veranstaltung die US-Stars Landon Donovan und Carlos Bocanegra – ein Erlebnis, das seinen Ehrgeiz entfachte, auf höchstem Niveau zu spielen. Schon mit 17 gab er sein Debüt für Schalke 04 in der deutschen Bundesliga.
2020, mit 21 Jahren, wechselte er zu Juventus und wurde damit zum ersten US-Amerikaner, der für den italienischen Traditionsclub auflief. In vier Spielzeiten in der Serie A etablierte er sich als vielseitiger Mittelfeldspieler und erzielte elf Tore in der Champions League. Seine Karriere umfasste auch ein Gastspiel in der englischen Premier League bei Leeds United.
Die US-Mannschaft hatte in den letzten Weltmeisterschaften zu kämpfen: Beim Turnier 2022 gelangen in vier Spielen nur drei Tore. Ihr bestes Ergebnis seit 1930 bleibt ein achter Platz. Nun, mit 27 Jahren, wird McKennie als entscheidendes Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff fungieren, wenn die USA die WM 2026 als Mitausrichter bestreiten.
McKennies Erfahrung in den Top-Ligen Europas macht ihn zu einem Führungsspieler für das US-Team. Seine Fähigkeit, das Spiel zu lenken, wird entscheidend sein, wenn die Mannschaft ihre bisherigen WM-Leistungen übertreffen will. Das Turnier 2026 wird zeigen, ob sein Können und seine Spielübersicht den USA helfen, weiter vorzudringen als je zuvor.






