21 April 2026, 00:31

Wie Memminger-Iro durch digitale Beschaffung Millionen spart und Prozesse beschleunigt

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Wie Memminger-Iro durch digitale Beschaffung Millionen spart und Prozesse beschleunigt

Memminger-Iro: Kostensenkung und Effizienzsteigerung durch digitale Beschaffung

Der deutsche Maschinenbauer Memminger-Iro hat durch die Verlagerung seiner Beschaffungsprozesse ins Internet Kosten gesenkt und die Effizienz deutlich gesteigert. Das Unternehmen begann seine digitale Transformation bereits vor über einem Jahrzehnt – zunächst mit Büromaterial, später erweitert auf Verpackungen und Produktionsmittel. Heute werden 65 Prozent aller Einkäufe über eine zentrale E-Procurement-Plattform namens simple system abgewickelt.

Der Einstieg in die digitale Beschaffung erfolgte 2012, als Memminger-Iro die Bestellung von Büromaterial über die Online-Plattform eines einzelnen Lieferanten bündelte. Nur ein Jahr später weitete das Unternehmen dieses Modell auf Verpackungsmaterialien aus, indem es mit einem zweiten Anbieter zusammenarbeitete, der ebenfalls ein digitales Bestellsystem bereitstellte.

2014 führte das Unternehmen simple system ein, um C-Teile und indirekte Beschaffungsvorgänge zentral zu steuern. Die Plattform war in weniger als sechs Monaten voll einsatzbereit. Anfangs zeigten sich einige Mitarbeiter skeptisch gegenüber der Umstellung, doch die Vorbehalte verflüchtigten sich schnell, als sie erkannten, wie viel schneller und unkomplizierter die Prozesse wurden.

Das neue System ermöglicht es den Mitarbeitern, Bestellungen eigenständig aufzugeben – die Bearbeitungszeit pro Auftrag verkürzte sich von fünf auf nur noch zwei Minuten. Durch die Straffung der Beschaffungsabläufe konnte Memminger-Iro zudem die Lagerbestände reduzieren und so Kapital freisetzen, das zuvor in Vorräten gebunden war. Mittlerweile werden 65 Prozent aller Einkäufe zentral abgewickelt, während die verbleibenden 35 Prozent weiterhin über lokale Lieferanten bezogen werden.

Diese Umstellung markierte den Beginn einer umfassenderen digitalen Transformation im Unternehmen. Obwohl Deutschland laut dem KfW-Bericht von 2021 bei der Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa nur auf Platz 18 liegt, zeigt Memminger-Iro, wie gezielte Maßnahmen messbare Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen bewirken können.

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Die digitale Beschaffungslösung hat dem Unternehmen klare Vorteile gebracht: Kürzere Bearbeitungszeiten, gesunkene Lagerkosten und eine zentralisierte Abwicklung von 65 Prozent aller Einkäufe über eine einzige Plattform. Gleichzeitig optimiert Memminger-Iro seine Prozesse weiter, behält aber mit lokalen Lieferanten für die verbleibenden 35 Prozent die nötige Flexibilität.

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