Zoll beschlagnahmt sechs Kilo nigerianisches Rindfleisch an deutscher Grenze
Ayten KarzZoll beschlagnahmt sechs Kilo nigerianisches Rindfleisch an deutscher Grenze
Zollbeamte am Grenzübergang Bietingen beschlagnahmten fast sechs Kilogramm nigerianisches Rindfleisch von zwei Reisenden, die nach Deutschland einreisten. Die Männer, 40 und 51 Jahre alt, hatten versucht, das ungekühlte Fleisch aus der Schweiz in das Land zu bringen.
Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Kontrolle durch das Hauptzollamt Singen. Die Beamten entdeckten die halbgetrockneten Rindfleischpasteten, die in Plastik und Alufolie eingewickelt, aber nicht gekühlt waren. Das Fleisch befand sich im BMW, mit dem die beiden nigerianischen Staatsbürger unterwegs waren.
Als sie zur Rede gestellt wurden, versuchten die Reisenden, einen Teil des Fleisches zu essen, um zu beweisen, dass es unbedenklich sei. Die Zollbeamten wiesen sie jedoch darauf hin, dass die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern wie Nigeria streng verboten ist. Diese Vorschriften dienen dem Schutz vor der Einschleppung von Tierseuchen.
Die Beamten ordneten an, das Fleisch ordnungsgemäß zu entsorgen, bevor die Männer ihre Reise fortsetzen durften. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 2024 in Deutschland noch keine Fälle von beschlagnahmten tierischen Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern gemeldet worden.
Die Reisenden durften ohne das beschlagnahmte Fleisch weiterfahren. Die Behörden betonten die Bedeutung der Einhaltung der Einfuhrbestimmungen, um die landwirtschaftliche Gesundheit zu schützen. Das Fleisch wurde gemäß den üblichen Zollvorschriften vernichtet.






