Zoll findet über 33.000 geschmuggelte Zigaretten in versteckten Autohohlräumen
Ayten KarzZoll findet über 33.000 geschmuggelte Zigaretten in versteckten Autohohlräumen
Zollbeamte entdeckten bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A6 einen großen Vorrat an geschmuggelten Zigaretten. Die Überprüfung fand am 3. Juni 2023 am Rasthof Hohenlohe Nord in der Nähe von Waldenburg statt. Zwei ausländische Reisende wurden in einem Fahrzeug mit versteckten Hohlräumen angehalten, die mit unversteuerten Tabakwaren vollgepackt waren.
Die Fahrer behaupteten zunächst, sie würden jeweils nur vier Zigarettenpackungen bei sich tragen – die gesetzlich erlaubte zollfreie Menge innerhalb der EU. Doch eine gründliche Durchsuchung förderte weitaus mehr zutage. Die Beamten fanden zunächst 13 Packungen in Papiertaschen auf der Rücksitzbank. Weitere 21 Packungen waren unter Decken im Kofferraum versteckt.
Die Entdeckung nahm immer größere Ausmaße an, als die Inspektoren Teile des Fahrzeugs demontierten. In einem versteckten Hohlraum zwischen Motorraum und Armaturenbrett lagerten allein 803 Packungen. Weitere Zigaretten kamen in der Verkleidung über dem linken Hinterrad sowie in anderen strukturellen Hohlräumen zum Vorschein. Selbst der Dachhimmel war mit über 20 zusätzlichen Packungen gefüllt.
Insgesamt wurden 33.040 unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt. Der geschätzte Steuerausfall durch die beschlagnahmte Ware beläuft sich auf knapp 6.400 Euro. Die Zollbeamten leiteten vor Ort umgehend ein Steuerhinterziehungsverfahren gegen die beiden Verdächtigen ein.
Die beschlagnahmten Zigaretten dienen als Beweismittel und decken die ausstehende Steuerforderung ab. Die Behörden gaben keine Auskunft darüber, ob in den vergangenen zwei Jahren ähnliche Schmuggelvorfälle in der Region aufgedeckt wurden. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern weiterhin an.






