19 April 2026, 06:24

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft übersehen wird

Eine Gruppe von Menschen in orangefarbenen Uniformen, die den Straßenmüll sammeln, mit verstreuter Müll, Bäumen, Polen und Fahrzeugen im Hintergrund.

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft übersehen wird

Jährlich am 8. November würdigt der Internationale Tag der Putzfrau die harte Arbeit von Reinigungskräften weltweit. Die Initiative geht auf das Jahr 2004 zurück und wurde von der deutschen Bibliothekarin und Autorin Gesine Schulz ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht die Anerkennung einer Berufsgruppe, die im Alltag oft übersehen wird.

Das Datum wurde gewählt, um Karo Rutkowsky zu ehren – eine fiktive Putzfrau, die Schulz erschaffen hatte. Der 8. November markiert den Geburtstag der Figur und verleiht dem Feiertag eine persönliche Note. Schulz engagiert sich bis heute für den Aktionstag und hält seine Botschaft über ihre Website und ihren Blog lebendig.

Allein in Deutschland arbeiten etwa 600.000 Menschen in Vollzeit als Reinigungskräfte. Weitere 100.000 üben Minijobs aus, hinzu kommen viele Freiberufler oder nicht angemeldete Beschäftigte. Der Tag lenkt den Blick auf ihre Arbeitsbedingungen – ob in regulären Jobs oder in der Schattenwirtschaft.

Manche Unternehmen nutzen den Anlass, um ihren Reinigungsteams zu danken. Eine gängige Geste ist die Überreichung einer weißen Rose. Der Tag steht zudem in Verbindung mit ähnlichen Initiativen wie dem National Custodial Workers Recognition Day in den USA am 2. Oktober. Obwohl der Internationale Tag der Putzfrau 2011 aus der Liste der Wikipedia-Gedenktage gestrichen wurde, bleibt er ein wichtiger Moment, um diejenigen zu würdigen, die Räume sauber und funktionsfähig halten.

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Der Aktionstag erinnert daran, welche unverzichtbare Rolle Reinigungskräfte spielen. Er fördert die Wertschätzung für einen Beruf, der häufig unsichtbar bleibt – und hält gleichzeitig die Debatte über faire Arbeitsbedingungen in der Öffentlichkeit präsent.

Quelle