18 April 2026, 14:29

Drohende Beitragsexplosion: Krankenkassen fordern schnelle Reformen der Ampel

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten dauerhaft und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Drohende Beitragsexplosion: Krankenkassen fordern schnelle Reformen der Ampel

Deutschlands gesetzliche Krankenversicherung steht vor einer drohenden Krise, da die Beitragssätze dramatisch steigen könnten. Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen, hat die Bundesregierung aufgefordert, noch vor der Sommerpause zu handeln. Ohne schnelle Reformen könnten Arbeitnehmer bis zum Ende dieser Legislaturperiode ein Viertel ihres Lohns für Kranken- und Pflegeversicherung abführen müssen.

Dahmen warnte, dass weitere Verzögerungen die Beitragssätze ab Januar nächsten Jahres stark in die Höhe treiben könnten. Eine Finanzierungslücke von 15 Millionen Euro lasse kaum Spielraum für Zögerlichkeit. Im Gespräch mit RTL und ntv betonte er, die Ampelkoalition müsse die Debatten beenden und endlich Lösungen umsetzen.

Schon im Oktober kommt der Schätzungsausschuss zusammen, der über die Beitragssätze entscheidet. Dahmen kritisierte, die Regierung habe ein ganzes Jahr in Kommissionen verbracht – ohne Fortschritte. Er forderte, Reformvorschläge noch vor Ostern vorzulegen, denn weitere Untätigkeit gefährde die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

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Falls keine Einigung gelingt, könnten die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf 25 Prozent steigen. Dahmen machte klar: Nur umfassende Reformen könnten dies noch abwenden.

Die Regierung steht nun unter Zeitdruck, den Gesetzentwurf zu finalisieren. Ein Scheitern vor der Sommerpause könnte drastische Erhöhungen der Versicherungskosten auslösen. Betroffen wären dann sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen, sollte die Finanzierungslücke ungelöst bleiben.

Quelle