18 April 2026, 20:25

Flughafen Stuttgart meldet Passagier-Rekord nach Pandemie-Tief

Alte Karte von Stuttgart auf altem Papier, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit handgeschriebenen Textanmerkungen.

Flughafen Stuttgart meldet Passagier-Rekord nach Pandemie-Tief

Flughafen Stuttgart verzeichnet stetigen Anstieg der Passagierzahlen nach dem Pandemie-Einbruch

Im vergangenen Jahr nutzten 7 Millionen Reisende den Flughafen Stuttgart, doch für 2023 werden 8,3 Millionen Passagiere erwartet. Trotz dieses Wachstums kämpft der Flughafen weiterhin mit finanziellen Herausforderungen – 2022 hatte er noch ein Defizit gemeldet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Vor der COVID-19-Pandemie florierte der Flughafen: 2019 zählte er 12,7 Millionen Passagiere und erzielte Umsätze von 300 Millionen Euro, wobei der Gewinn bei 50,2 Millionen Euro lag.

Die Pandemie änderte alles. 2022 waren die Passagierzahlen deutlich gesunken, und obwohl der Umsatz auf 204 Millionen Euro stieg, verbuchte der Flughafen ein Minus von 16,1 Millionen Euro. Verantwortliche räumen ein, dass ein einstelliger Millionenbereich bei den Passagierzahlen unter den aktuellen Bedingungen nicht ausreicht, um die Gewinnschwelle zu erreichen.

Doch die Erholung ist im Gange: Für 2023 werden 8,3 Millionen Passagiere erwartet, 2024 sollen es bereits 9 Millionen sein. Langfristige Prognosen deuten darauf hin, dass das Vorkrisenniveau zwischen 2028 und 2030 wieder erreicht wird.

Um die Finanzen zu verbessern, hat der Flughafen Maßnahmen ergriffen – darunter die Vermietung leerstehender Büroräume und die Senkung der Energiekosten. Diese Schritte sollen die Einnahmen stabilisieren, während die Passagierzahlen steigen.

Der Flughafen Stuttgart blickt optimistisch in die Zukunft. Mit steigenden Passagierzahlen und Sparmaßnahmen soll bis Ende des Jahrzehnts wieder finanzielle Stabilität erreicht werden. Eine vollständige Rückkehr auf das Niveau von 2019 könnte jedoch noch einige Jahre dauern.

Quelle