20 March 2026, 18:25

Neue Düngeregeln ab 2026: Mehr Flexibilität für Landwirt:innen in zwölf Bundesländern

Alter Buchumschlag mit der Aufschrift "Düngemittel Saatgut Landwirtschaftliche Geräte 1941" mit einer Illustration einer grünen Pflanze mit Blättern und Stielen, eingerahmt von Weiß.

Neue Düngeregeln ab 2026: Mehr Flexibilität für Landwirt:innen in zwölf Bundesländern

Zwölf deutsche Bundesländer, darunter Baden-Württemberg, haben neue Vorschriften für die Düngemittelanwendung auf Grünland und Ackerflächen eingeführt. Ab März 2026 können Landwirtinnen und Landwirte Ausnahmen von den üblichen Sperrfristen für stickstoffhaltige Dünger beantragen. Die Änderungen sollen die Düngezeiten besser an Wetterbedingungen und lokale Bedürfnisse anpassen, ohne den Umweltschutz zu vernachlässigen.

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg hat eine Anpassung der Sperrzeit für die Düngemittelausbringung bekannt gegeben. Die Neuregelung betrifft Dauergrünland, temporäres Grünland sowie Ackerflächen, die für mehrjährige Futterpflanzen genutzt werden. Ziel ist es, die Düngezeiten flexibler an Wetterverläufe und standortspezifische Gegebenheiten anzupassen.

Landwirtinnen und Landwirte können nun Genehmigungen beantragen, um den Beginn oder das Ende der gesperrten Düngeperioden um bis zu vier Wochen zu verschieben. Diese Genehmigungen werden von den unteren Landwirtschaftsbehörden in Abstimmung mit den Wasserwirtschaftsämtern erteilt. Bewilligungen können einzeln, kollektiv oder durch einen Allgemeinbescheid der Landkreise erteilt werden.

Trotz der Flexibilisierung bleibt die Gesamtlänge der Sperrzeit unverändert. Der neue Ansatz soll eine effizientere Stickstoffausbringung ermöglichen, Verschwendung reduzieren und gleichzeitig den aktuellen Anforderungen der Landwirtschaft gerecht werden.

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Die aktualisierten Regelungen treten ab März 2026 in den zwölf Bundesländern in Kraft. Landwirtinnen und Landwirte erhalten mehr Spielraum bei der Zeitplanung der Düngung, während die Dauer der Einschränkungen insgesamt gleich bleibt. Die Behörden erwarten, dass die Änderungen das Stickstoffmanagement verbessern, ohne die Umweltstandards zu beeinträchtigen.

Quelle