21 March 2026, 18:25

Zoll entdeckt versteckte Zigaretten im Koffer am Flughafen Karlsruhe

Papiertüte in Form einer Granate mit Henkel, enthaltend eine Zigarette, auf einem Tisch neben einer unangezündeten Zigarette.

Zoll entdeckt versteckte Zigaretten im Koffer am Flughafen Karlsruhe

Zollbeamte am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden haben in einem Gepäckstück eine versteckte Zigarettenlieferung entdeckt. Der Vorfall ist der erste dokumentierte Fall von klassischem Tabakschmuggel in Deutschland in diesem Jahr. Zuvor war 2025 lediglich eine einzige Beschlagnahmung von unversteuerten E-Zigaretten registriert worden.

Am 20. August 2025 kontrollierten die Beamten einen ankommenden Reisenden. Bei einer Routineüberprüfung fanden sie über 3.500 Zigaretten, die in der Futterung eines Koffers versteckt waren. Der Schmuggler hatte den doppelten Boden zusätzlich mit Stoffband verstärkt, um einer Entdeckung zu entgehen.

Der Reisende geriet unter den Verdacht des versuchten Steuerbetrugs. Die Behörden beschlagnahmten die Zigaretten, für die ein geschätzter Einfuhrabgabenbetrag von 1.400 Euro fällig gewesen wäre. Nach Begleichung der Abgaben und Hinterlegung einer Kaution durfte die Person ihre Reise fortsetzen.

Vor diesem Fall war 2025 in Deutschland noch kein klassischer Tabakschmuggel verzeichnet worden. Die einzige vorherige Beschlagnahmung betraf mehr als 1.000 unversteuerte E-Zigaretten in Eisenach am 17. Februar 2025.

Die Beschlagnahmung in Karlsruhe unterstreicht einen seltenen, aber bemerkenswerten Verstoß gegen Zollvorschriften in diesem Jahr. Der Reisende beglich die fälligen Abgaben und die Kaution, bevor er entlassen wurde. Die Behörden bleiben wachsam, um ähnliche Versuche der Steuerhinterziehung zu erkennen.

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