15.000 Euro Strafe für nicht angemeldete Arbeiter auf deutscher Baustelle
15.000 Euro Strafe für nicht angemeldete Arbeiter auf deutscher Baustelle
Ein Geschäftsführer eines rumänischen Bauunternehmens ist zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt worden, weil er 15 Mitarbeiter nicht bei der deutschen Sozialversicherung angemeldet hatte. Der Fall kam ans Licht, nachdem eine Routinekontrolle auf einer Baustelle im Landkreis Emmendingen nicht gemeldete Arbeiter aufgedeckt hatte.
Die Ermittlungen begannen, als Beamte der Abteilung für Schwarzarbeit beim deutschen Hauptzollamt Lörrach in Freiburg die Unregelmäßigkeiten entdeckten. Der spanische Unternehmer, der als Subunternehmer für ein Düsseldorfer Unternehmen tätig war, konnte keinen Nachweis erbringen, dass seine Mitarbeiter in der rumänischen Sozialversicherung gemeldet waren.
Die nicht angemeldeten Arbeiter verursachten einen finanziellen Schaden von etwa 85.000 Euro für die deutschen Sozialkassen. Nach den Feststellungen beantragte die Staatsanwaltschaft Freiburg einen Strafbefehl gegen den Angeklagten. Das Amtsgericht Kenzingen verurteilte ihn später wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Lohnabgaben.
Neben der Geldstrafe von 15.000 Euro verhängte das deutsche Hauptzollamt eine verwaltungsrechtliche Sanktion in Höhe von 1.316 Euro. Nach deutschem Recht können Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter nicht anmelden, mit Bußgeldern von bis zu 30.000 Euro pro Verstoß belastet werden – zusätzlich zur Nachzahlung ausstehender Sozialabgaben, Zinsen und Säumniszuschlägen.
Das Urteil unterstreicht die Konsequenzen illegaler Beschäftigung in Deutschland. Arbeitgeber, die solcher Verstöße überführt werden, müssen zudem mit strafrechtlichen Sanktionen rechnen, darunter Haftstrafen von bis zu einem Jahr oder weitere Geldbußen. Der Fall dient als Mahnung, dass die Einhaltung der Sozialversicherungsvorschriften in Deutschland streng überwacht wird.
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