Anke Engelkes teures Bahn-Experiment: Wie eine Webserie zum PR-Desaster wurde
Anke Engelkes teures Bahn-Experiment: Wie eine Webserie zum PR-Desaster wurde
Komikerin und Schauspielerin Anke Engelke arbeitete einst als Zugbegleiterin bei der Deutschen Bahn. Die ungewöhnliche Zusammenarbeit mündete später in eine teure Webserie, die heftige Kritik auf sich zog. Jetzt sind neue Details über ihre Zeit beim Bahnkonzern – und die Folgen des Projekts – ans Licht gekommen.
Engelke interessiert sich seit langem für unterschiedliche Berufe. Sie wandte sich selbst an die Deutsche Bahn und bot an, in verschiedenen Rollen zu arbeiten. Das Unternehmen willigte ein, und so war sie in der Logistik, im Kundenservice und sogar als Zugbegleiterin im Einsatz.
Während dieser Zeit erhielt sie ein spezielles Coaching, um schwierige Situationen zu meistern. Trotz ihres Bekanntheitsgrads behauptete sie, die Fahrgäste hätten sie freundlich behandelt – wenn auch ihre Maske und ihr wiedererkennbares Gesicht dabei möglicherweise eine Rolle gespielt hätten. Später half Engelke, eine Webserie über ihre Erlebnisse zu entwickeln, die im Oktober 2025 veröffentlicht wurde.
Die Produktion kostete über sieben Millionen Euro. Doch statt das Image der Deutschen Bahn aufzuwerten, löste sie scharfe Kritik aus. Gewerkschaften wie die EVG und Politiker argumentierten, das Geld hätte besser in Sicherheitsmaßnahmen fließen sollen – etwa in Körperkameras oder bessere Pausenräume. Die Vorwürfe verschärften sich, nachdem ein Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz getötet worden war. Angesichts der wachsenden Kritik strich die Deutsche Bahn Pläne für eine Fortsetzung und begründete dies damit, dass das Projekt 'nicht mehr der Zeit entspricht'.
Die Webserie verfehlte ihr Ziel. Gewerkschaften und Politiker setzten sich weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen ein, während die Deutsche Bahn ihre Prioritäten neu ausrichtete. Engelkes Experiment mit der Bahnbranche endete mit einem Eklat – und einer abgesagten Fortsetzung.
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