Notfallpraxis in Münsingen schließt – trotz 22.000 Protest-Unterschriften
Notfallpraxis in Münsingen schließt – trotz 22.000 Protest-Unterschriften
Die Schließung von Bereitschaftspraxen in Baden-Württemberg hat bei Anwohnern und Ärzten Besorgnis ausgelöst. Die Notfallpraxis in Münsingen stellte am Montag ihren Betrieb ein – trotz einer Bürgerinitiative mit 22.000 Unterschriften für ihren Erhalt. Die Behörden begründen den Schritt mit einer effizienteren Versorgung, doch Kritiker warnen, dass Patienten in abgelegenen Gebieten künftig deutlich länger als 30 Minuten auf eine Notfallbehandlung warten müssten.
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) treibt seit Längerem eine Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes voran. Ziel ist es, sicherzustellen, dass jeder Einwohner innerhalb von 30 Autominuten eine Notfallpraxis erreichen kann. Bis zum 31. März 2025 waren jedoch bereits 11 solcher Praxen geschlossen worden – weniger als die ursprünglich geplanten 18, und seit dem 5. November 2025 gab es keine weiteren Schließungen mehr.
Die Münsinger Praxis wurde von der KVBW als entbehrlich eingestuft, da sie den Versorgungsstandards angeblich nicht mehr gerecht werde. Lokale Ärzte widersprechen dieser Einschätzung. Dr. Eberhard Rapp, Mitglied der Bürgerinitiative, warnt, dass Patienten aus der Alb-Region nun mit Fahrzeiten von weit über 30 Minuten rechnen müssten. Dies könnte seiner Meinung nach Rettungsdienste blockieren, die für lebensbedrohliche Fälle dringend benötigt werden.
Der Widerstand gegen die Schließungen wächst. Die Jusos Baden-Württemberg organisieren einen Protestlauf von Münsingen nach Reutlingen und fordern den Erhalt der verbleibenden Notfallpraxen. Gleichzeitig bleibt unklar, ob die Reform insgesamt zu einer besseren Versorgung geführt hat – denn weniger Ärzte müssen nun eine höhere Patientenlast bewältigen, was Zweifel an der Verbesserung der Regelversorgung aufwirft.
Mit der Schließung der Münsinger Praxis müssen sich die Bewohner der Alb-Region nun weitere Wege für die Notfallversorgung zumuten. Die KVBW betont, dass die Reformen zu einem effizienteren System führen werden, doch Ärzte und Aktivisten befürchten, dass ländliche Gemeinden dadurch unterversorgt bleiben. Die endgültigen Auswirkungen der Schließungen werden sich zeigen, wenn die verbleibenden Praxen mit der gestiegenen Nachfrage zurechtkommen müssen.
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